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F-Secure Safe Links will Websicherheit revolutionieren

URL-Sicherheit für Webseiten-Betreiber und Anwender

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Nach dem ersten Login in die Safe Links-GUI muss zunächst die eigene Webseite konfiguriert werden. Dazu gibt an in einem übersichtlichen Menü die Adresse seiner Webseite ein (ohne www). Ergänzend dazu konfiguriert man per Klick noch weitere Optionen wie z.B.:

  • Alarmierung per E-Mail erwünscht?
  • Frequenz der E-Mail Benachrichtigung falls unsicher Links gefunden wurden (Stündlich, alle n Stunden …)
  • Sprache und Farbgebung für die Detailinformation zu einem Security-Tag auf der Webseite. Der Security-Tag signalisiert über eine Ampelfarbe, ob der Link sicher, unbekannt oder gefährlich ist.
  • Eine Ausnahmeliste für Domains, deren Verlinkung nicht geprüft werden soll. Default ist u.a. die eigene Domain.

Abhängig von den gewählten Optionen generiert Safe Links „on the fly“ einen individuellen JavaScript Code. Dieses muss man dann über Copy-Paste auf der eigenen Webseite einfügen. Wer möchte kann auch noch ein zweites JavaScript übernehmen, das auf der Webseite einen Anwender-Hinweis generiert (Links checked by F-Secure).

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Mit einem „Save Changes“ ist dann die Grundkonfiguration schon abgeschlossen. Sobald die eigene Webseite mit dem JavaScript online ist, wirkt der Schutz.

Nach dem ersten Aufruf wird hinter jedem Text-Link ein Security-Tag eingeblendet, der Auskunft zur Reputation gibt. Ein cleverer Schutz, der binnen Minutenfrist auf der eigenen Webseite implementiert ist und allen Webseiten-Besuchern zugutekommt. Ungeachtet der Tatsache, ob ein Browser-AddOn installiert ist oder nicht!

Sichere URL-Shortener und kommerzielle Scans als Alternative

Safe Links ist eine effektive Lösung, die der Webseitenbetreiber mit geringem Aufwand implementieren kann. Einen vergleichbaren kostenlosen Schutz erhält man nur, indem man beispielsweise auf sichere Kurz-URLs setzt, wie sie u.a. von Bitdefender (http://saf.li/) oder McAfee (http://www.mcaf.ee/) angeboten werden. Allerdings ist hier der Nutzungsaufwand höher, da jeder Link zunächst in eine Kurzform transferiert werden muss.

Eine weitere Alternative bieten kostenpflichtige Dienste, die von zahlreichen Herstellern angeboten werden. Hier wird regelmäßig die Domain und die genutzte Links überprüft. Die Kosten für diese Services liegen zwischen 500€ und 20.000€ im Jahr, abhängig von der Anzahl der zu prüfenden URLs und/oder Pageimpressions (z.B. wie häufig wird ein Siegel/Logo des Schutzverfahrens angezeigt).

Fazit

Safe Links ist eine tolle Sache für Webseitenbetreiber, da Sie doch damit einen Schritt pro Security machen können. Das stetig drohende Damoklesschwert eines Organisationsverschuldens bzgl. IT Sicherheit ist für den Unternehmer damit nicht abgehängt, aber zumindest mit einem zweiten Rosshaar gesichert.

Für den Einstieg in die verlinkte Sicherheit genügt ein Besuch beim Safe Links Beta-Programm von F-Secure Wer sich vorab detaillierter informieren will, kann dies auch in der PDF-Bedienungsanleitung tun, die in Englisch angeboten wird.

Safe Links entlastet aber den Anwender (noch) nicht davon, selbst nach wie vor ein gutes Reputationstool zu verwenden. Denn Safe Links steht nur auf den Seiten zur Verfügung, denen Sicherheit wichtig ist. Webseiten die Safe Links nicht nutzen beinhalten u.U. nach wie vor Links, die zu einer virulenten Webseite verweisen. Dort schützt dann das eigene Browser-AddOn vor unliebsamen Überraschungen.

Inhalt

  • Seite 1: Ein neuer Ansatz für Websicherheit
  • Seite 2: Der erste Blick auf F-Secure Safe Link
  • Seite 3: Safe Links im Detail und Alternativen

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