Das Vereinigte Königreich verbietet schwache Passwörter Anbieter dürfen keine unsicheren Kennwörter mehr zulassen

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Das Vereinigte Königreich hat gesetzlich festgelegt, dass Anbieter von Hardware keine unsicheren, voreingestellten Kennwörter mehr nutzen dürfen. Das Gesetzt ist seit Ende April aktiv. Das sind die Hintergründe.

Das Vereinigte Königreich verbietet unsichere Kennwörter.(Bild:  Thapana - stock.adobe.com)
Das Vereinigte Königreich verbietet unsichere Kennwörter.
(Bild: Thapana - stock.adobe.com)

Das Vereinigte Königreich hat im Rahmen des Product Security and Telecommunications Infrastructure Act (PSTI) festgelegt, dass Hardware-Hersteller ihre Produkte nicht mehr mit unsicheren Standard-Kennwörtern wie „1234“ oder „admin“ ausliefern dürfen.

Käufer von Geräten nutzen unsichere Kennwörter oft weiter

Viele Käufer von Produkten ändern die Kennwörter nicht ab, sodass es eine Vielzahl von Geräten gibt, die Angreifer leicht übernehmen können. Die Neufassung des PSTI soll in diesem Zusammenhang die Resilienz im Vereinigten Königreich erhöhen. Dazu äußert sich die britische Regierung auf ihrer Internetseite. Das neue Gesetzt soll Mindeststandards bei Kennwörtern einführen. Ähnlich geht aktuell auch der US-Bundesstaat Kalifornien vor. Auch hier dürfen Gerätehersteller keine unsicheren Kennwörter mehr verwenden.

Zusätzlich müssen die Unternehmen ab jetzt Kontaktdaten veröffentlichen, über die Probleme gemeldet werden können. Außerdem müssen jetzt die Verbraucher auch darüber informiert werden, wie lange ein Produkt noch Sicherheitsupdates erhält. Das Gesetz betrifft im Grunde genommen alle elektronischen Geräte an denen sich Benutzer anmelden können. Das sind nicht nur PCs, Router, WLAN-Geräte, sondern auch Smart Home-Geräte, IoT-Devices, Wearables, Küchengeräte und vieles mehr. Das Vereinigte Königreich will dadurch verhindern, dass Malware-Angriffe komplette Landstriche oder Gerätefamilien lahmlegen können.

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