Eset-Umfrage Deutsche Unternehmen setzen bei IT-Sicherheit auf „Made in EU"

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Das Gütesiegel „Made in EU“ genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert. Zu dieser Erkenntnis kommt eine neue repräsentative Umfrage des IT-Sicherheitsherstellers Eset, durchgeführt von Yougov.

Deutsche Unternehmen wollen EU-Produkte bei der IT-Sicherheit. Grund dafür ist vorallem der Datenschutz.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Deutsche Unternehmen wollen EU-Produkte bei der IT-Sicherheit. Grund dafür ist vorallem der Datenschutz.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

536 Unternehmensentscheider aus Deutschland interviewte Yougov im Auftrag von Eset im März 2025. Dabei war die Frage, welchen Herstellern deutsche Unternehmen hinsichtlich der aktuellen geopolitischen Lage vertrauen können, besonders präsent. Es zeigte sich, dass viele Organisationen sich sorgen, dass eine zu hohe technologische Abhängigkeit in nicht funktionierendem Schutz resultiert. Deshalb setzen 75 Prozent der deutschen Unternehmen bei der Auswahl ihrer Sicherheitslösung auf einen Hersteller aus der Europäischen Union. Und sogar knapp die Hälfte zieht einen Wechsel ihrer IT-Sicherheitslösung zu einem solchen Hersteller in Betracht.

Thorsten Urbanski, Director of Marketing DACH bei Eset
IT-Sicherheitslösungen aus der Europäischen Union haben für Unternehmen klare Vorteile: Bei einem europäischen Anbieter müssen sie sich um Datenschutz und Compliance keine Sorgen machen. Die aktuelle Umfrage zeigt, dass sich Unternehmen längst mit der Herkunft ihrer IT-Sicherheitslösung beschäftigen. Und das ist gut so: Mehr denn je sollten sich Organisationen in Deutschland und Europa die Frage stellen, ob sie ihre wertvollen Daten in die Hände außereuropäischer Anbieter geben wollen. Die IT-Sicherheit ist einer der wichtigsten Bereiche eines Unternehmens und sollte deswegen nur an Anbieter gegeben werden, die dem europäischen Wertekanon folgen und dem hiesigen strengen Datenschutz unterliegen.

Bildquelle: ESET DACH

EU und USA dominieren den IT-Sicherheitsmarkt

Knapp die Hälfte der Befragten vertraut bei IT-Sicherheitslösung auf Anbieter aus der EU. 28 Prozent nutzen US-amerikanische Produkte. Hersteller aus anderen Ländern wie Israel und dem Vereinigten Königreich sind in den Antworten kaum vertreten.

Vor allem hierzulande wird auf EU-Produkte gesetzt. 51 Prozent der deutschen Industrie nutzen europäische Sicherheitslösungen. Andere Sektoren tendieren entweder zu US-Lösungen oder wissen nicht, wo ihr Anbieter niedergelassen ist.

Die Umfrageergebnisse zeigen außerdem: Obwohl US-Hersteller noch für viele Bereiche in Frage kommen, setzt die Mehrheit inzwischen auf europäische Lösungen. Die strenge Gesetzgebung zum Datenschutz und die aktuell angespannte Beziehung zwischen den USA und ihren Verbündeten könnten Gründe für diese Präferenz sein.

Steigende Nachfrage bei europäischen IT-Sicherheitsherstellern

Insgesamt ist 67 Prozent der Befragten die Herkunft ihrer IT-Sicherheitslösung wichtig. Gut jedem Achten ist sie egal. Durch die aktuellen Spannungen zwischen USA und Europa denken 44 Prozent an einen Herstellerwechsel. Die Umfrage zeigt außerdem, dass größere Unternehmen ab 250 Mitarbeitern eher ihren Anbieter austauschen als kleinere Organisationen.

Bei den wechselbereiten Unternehmen zeigt der Trend deutlich in Richtung Europa. 75 Prozent zieht es zu EU-Anbietern – und das über alle Branchen, Positionen und Altersgruppen hinweg. Eine entscheidende Rolle dafür spielen die Datenschutzstandards. Vier von fünf Befragten bevorzugen deshalb europäische Produkte.

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