Marcant verbindet Maschinen und Filialen per IP-mobile im Vodafone-Netz

VPN mit fester IP-Adresse über Mobilfunk als DSL-Alternative

19.08.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Thorsten Hojas, Gründer und Geschäftsführer von Marcant, setzt auf VPN via Mobilfunk.
Thorsten Hojas, Gründer und Geschäftsführer von Marcant, setzt auf VPN via Mobilfunk.

Mit der Technik IP-mobile bietet IT-Dienstleister Marcant ein Virtual Private Network (VPN) auf Mobilfunk-Basis an. Endgeräte, Maschinen und Router erhalten dabei feste IP-Adressen und können jederzeit angesteuert werden. In ländlichen Regionen soll das mit Funknetzbetreiber Vodafone realisierte System als DSL-Alternative dienen.

Marcant bietet Anwendern an, verschiedenste Mobilfunk-Geräte mit einer festen IP-Adresse auszustatten und in ein VPN einzubinden. Ins GPRS- oder UMTS-Netz eingebucht können die Systeme dann direkt per Internet angesprochen werden.

Laut Anbieter funktioniert das mit Notebooks und PDAs genauso gut wie mit ferngesteuerten Maschinen oder Solaranlagen. Einzige Voraussetzung: Im Endgerät muss sich ein Zugangspunkt (APN, Access Point Name) definieren lassen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen kann die Kommunikation von beiden Teilnehmern initiiert werden. Zudem lassen sich Geräte auch direkt und ohne Umweg ansprechen – ein UMTS-fähiger Router ist nicht zwingend notwendig.

Auf Basis der IP-mobile genannten Technik hat der Anbieter bereits drei Prouktlinien entwickelt: VPN-to-go, VPN-to-device und VPN-to-machine. Für die aufgesetzten virtuelle Netze bietet Marcant die Protokolle IPSec und OpenVPN an

Der Dienstleister positioniert die Netzwerke auch als Alternative zu DSL-Leitungen. Das System eigne sich nicht nur für mobile Anwendungen, sondern auch für Gegenden in denen es an schnellen Datenleitungen fehlt. So lassen sich Filialen per UMTS ins VPN einer Firma einbinden. Im günstigsten Fall sollen die dabei erreichten Geschwindigkeiten mit DSL konkurrieren können. Das Produkt VPN-to-machine ist wiederum für die bidirektionale Kommunikation mit technischen Anlagen optimiert.

Als Einstiegspreis für die VPN-Lösung nennt der Hersteller 25 Euro monatlich. Hierfür erhalten Anwender drei SIM-Karten, unbegrenzten Datenverkehr im Mobilfunknetz sowie Zugriff auf einen VPN-Gateway.

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