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WAN-Optimierung als erster Schritt zu sicheren Langstrecken-Verbindungen
Auch für den Betrieb bestehender Unternehmensnetzwerke sichert ein Fein-Tuning des Netzwerkes den effizienten und zuverlässigen Betrieb. Eine Bandbreitenoptimierung ermöglicht auch über Schmalbandleitungen einen hohen Durchsatz an Informationen. Tritt der Datenstrom aus einem Breitbandbereich (LAN) in ein Netzwerk mit geringerer Bandbreite ein (WAN), kommen Kompressions- und Musterersatzverfahren zum Zuge, die den gleichen Informationsinhalt mit einem minimierten Datenaustausch bewerkstelligen. Übertragungen unnötiger Broadcasts werden gefiltert, sich ständig wiederholende Sequenzen werden gemarkert und nur einmal über die Leitung geschickt. In diesem Fall ist die entsprechende Hardware, etwa ein Router mit Kompressionsmodul, an beiden Enden der Leitung vonnöten.
Eine weitere Entlastung für die Leitung und ein zusätzliches Feature für den stabilen WAN-Betrieb sind Proxy- und Cachingservices, die auch bei kurzzeitigen Aussetzern der Leitung die Verbindung aufrecht erhalten und so das Fortsetzen einer begonnenen Session ermöglichen. Um auch bei Spitzenauslastungen die Funktion für den Geschäftsbetrieb wichtiger Applikationen und Protokolle wie Mails oder Datenbankabfragen zu gewährleisten, können intelligente Systeme zur Datenpriosierung den Datenverkehr in Priorisierungsklassen ordnen und im Betrieb verwalten.
WAN-Sicherheit nach dem Baukastenprinzip
Von Vorteil für die gesamte Unternehmenskommunikation bis hin zum mobilen User ein Stockwerk tiefer oder im Outback sind Komplettlösungen, die nach dem Baukastenprinzip die aus der Bedarfsanalyse erstellten individuellen Anforderungen spezifisch umsetzen.
Ein weiterer wesentlicher Teil einer soliden IT-Infrastruktur ist die Erstellung von Backups. Replizierte Daten werden komprimiert und verschlüsselt über das WAN an einen Auslagerungsstandort wie ein eigenes oder ein externes gehostetes Ersatz-Rechenzentrum übertragen, im besten Falle sind auch zum Beispiel MS Exchange- oder Domino-Daten über Applikation-Plug-Ins bitweise und im besten Falle inkrementell direkt von Außenstellen-Arbeitsstationen zentral gesichert.
Gefährdungen im Netzwerk durch KI frühzeitig erkennen
Zwar lassen sich alle Netzwerk-Aktivitäten eines WANs in Echtzeit überwachen und eine Reaktion auf akute Ereignisse ist unmittelbar möglich, doch ist es schon jetzt schwierig, teuer und zeitaufwändig, die Daten zu korrelieren und auszuwerten. Die Vision einer Forschungsgruppe ist es, mittels künstlicher Intelligenz ein System zu schaffen, das ein proaktives Agieren durch die frühzeitige Erkennung von Angriffen ermöglicht.
Um auf dem Gebiet der Internet-Security neue Technologien und Möglichkeiten zu entwickeln, wurde das Forschungsprojekt FIDeS ins Leben gerufen. Das Frühwarn- und Intrusion Detection System soll auf der Basis kombinierter Methoden der Künstlichen Intelligenz die Auswertung und Analyse von Anomalien im Datenverkehr ermöglichen. Statistische Langzeitdaten und Echtzeitlogs aus dem Datenstrom sollen verglichen und beurteilt werden, so dass Angriffsmuster schon im Vorfeld erkannt und Maßnahmen ergriffen werden können.
Die Zielsetzungen von FIDeS beinhalten unter anderem die interaktive Assistenz bei der Abwehr von Angriffen, Risikoanalysen und deklarative Beschreibungen und Erklärungen der Angriffsmuster und deren Ursachen. Die KI soll soweit entwickelt und trainiert werden, dass sie aus dem Datenstrom erkannte Muster auch selbständig als gut- oder bösartig klassifizieren kann.
Und irgendwann wird es vielleicht auch eine einheitliche und praktikable Lösung für die heimische Kommunikation und sichere Datennutzung geben. Für Unternehmen jedenfalls stehen Dienstleister wie die Nicos AG,die sich auch an der Entwicklung von FIDeS beteiligt, mit Businesslösungen zur Seite.
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Link: Nicos AG
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