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Unternehmen fehlt der Draht zum Mobile Printing

Wie sicher ist das Drucken über Smartphone und Tablet?

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Managed Mobile Printing

Beim Managed Mobile Printing wird das Drucken vom mobilen Endgerät über eine Applikation oder über eine serverbasierte Lösung ermöglicht. Die Druckerlandschaft wird hierbei klassisch, zentralistisch über das IT-Management gesteuert und durch Firewalls geschützt. Die Vorteile sind, dass sich Managed Mobile Printing sehr einfach und vor allem für die gesamte Druckerflotte verwalten lässt und die Druckaufträge nicht die eingesetzte Firewall verlassen.

eicht lassen sich darüber hinaus neue Drucker integrieren und weitere Optionen wie Scannen oder Kopieren verwalten. Wichtig ist aber vor allem, dass die Lösungen leicht und umfangreich zu erweitern sind und dass das Drucken über jedes E-Mail-fähige Gerät für praktisch jeden Dateityp ermöglicht wird. Sinnvoll ist es darüber hinaus, dass mobilen Nutzern vom Lösungsanbieter auch öffentliche Druckstandorte angeboten werden.

Direct Mobile Printing

Mit der Peer-to-Peer-Technologie kann zum Beispiel ohne Netzwerkzugriff auf das Firmennetzwerk gedruckt werden. Hier bieten die Hersteller in der Regel verschiedene Technologien an. So besteht die Möglichkeit den Zugriff auf ein komplett unabhängiges und eigenständiges Wireless-Netzwerk eines Druckers zu beschränken. Dass ein Drucker mit solch einer Wireless-Funktion verfügbar ist, wird dem Nutzer dann direkt angezeigt.

Ob der Zugriff offen oder beschränkt ist, können Unternehmen zudem selbst entscheiden und beispielsweise konfigurierbare Passwörter einführen, um den Benutzerkreis einzugrenzen. Außerdem sollten die Lösungen die Benutzeranzahl, die zeitgleich Zugriff auf das Netzwerk hat, limitieren und die Dokumente vor dem Senden an den Drucker verschlüsseln.

Die Near Field Communication (NFC), basiert ebenfalls auf einer Peer-to-Peer-Verbindung. Sie ist mittlerweile in einer Vielzahl mobiler Endgeräte sowie in zahlreichen neuen Druckern mit mobilen Druckfunktionen integriert und ermöglicht so den Druck vom mobilen Devices aus.

Einmal kurz das Smartphone an den Drucker gehalten, authentifizieren sich die Geräte blitzschnell und der Drucker kann die angezeigte E-Mail oder das PDF direkt ausgeben. Allerdings darf das mobile Gerät, das den Druckauftrag sendet, nur maximal zehn Zentimeter vom Drucker entfernt sein. Diese kurze Distanz ist durchaus von Vorteil, denn sie schützt den Nutzer zusätzlich vor fremden Zugriffen auf die Verbindung.

Security Center: Richtlinienbasierten Schutz verwalten

Sicherheitsmaßnahmen sind oft komplex und es ist umfangreich, sie zu implementieren und umzusetzen. Hilfe beim Aufsetzen der Prozesse können sogenannte Security Center leisten. Neu ist, dass sie nun auch für den Printing-Bereich verfügbar sind, ein Beispiel ist das HP Imaging & Printing Security Center. Mit solchen Lösungen lässt sich die Druckeradministration verbessern, sie ermöglichen die Kontrolle der Druckerflotte und bietet einen effektiven, richtlinienbasierten Ansatz zum Schutz von Bildbearbeitungs- und Druckgeräten im Unternehmen.

Fazit

Drucken vom mobilen Device gehört zu den alltäglichen Arbeitsprozessen. Bei HP werden bei etwa einem Viertel der Kundenprojekte mobile Drucklösungen angefragt – Tendenz steigend. Sicher ist es aber essentiell, die Wünsche der Geschäftsleitung, der Mitarbeiter und auch der IT-Administration zu beachten und sinnvoll umzusetzen.

Zuerst sollten sich die Prozessverantwortlichen daher informieren, welche Lösungen für ihren Geschäftsprozess und ihre Unternehmensrichtlinien die Richtigen sind. Die Druckhersteller bieten bereits eine Reihe sinnvoller Lösungen an, die das Verwalten des gesamten Druck- und Dokumentenmanagements im Firmennetzwerk sicher und so einfach wie möglich gestalten.

Über den Autor

Stephan Batteux arbeitet bei HP Deutschland als Biz Dev Manager PPS Printing Category.

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