Kennwortlos im Schichtbetrieb
Windows Hello for Business ist auf geteilten Geräten schnell am Limit

Von Thomas Joos 8 min Lesedauer

Ein Terminal, drei Schichten, zig Beschäftigte. Für Windows Hello for Business ist das zu viel. Es unterstützt höchstens zehn Benutzer je Gerät, im Shared-PC-Modus schaltet Windows es ab. Ein Sicherheitsschlüssel soll es richten, doch was, wenn er um 5:45 Uhr zu Hause liegt?

Teilen sich Dutzende Beschäftigte einen Rechner, gerät die Anmeldung per Windows Hello ins Schwitzen. Ein Sicherheitsschlüssel wandert mit dem Menschen und nimmt dem Rechner die Last ab.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Teilen sich Dutzende Beschäftigte einen Rechner, gerät die Anmeldung per Windows Hello ins Schwitzen. Ein Sicherheitsschlüssel wandert mit dem Menschen und nimmt dem Rechner die Last ab.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Im Juli 2026 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik das erste Ergebnis aus dem Projekt „Windows seziert“ veröffentlicht. In der Pressemitteilung steht der Satz „Des Weiteren sollte, um die Gefahr der gegenseitigen Identitätsübernahme zu verringern, pro Gerät nur eine Person registriert werden“.

Am Stationswagen einer Pflegeeinheit melden sich binnen 24 Stunden zwölf oder dreißig Personen an. Für diesen Fall zieht Microsoft eine eigene Grenze.