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Aktives Scanning und passives Sniffing
Um einen WLAN-Access-Point zu entdecken, nutzen vor allem ältere Tools aktive Techniken. Der beliebteste Scanner dieser Art ist der unter Windows verfügbare Netstumbler. Er sendet auf allen bekannten WLAN-Kanälen Request-Pakete und wartet auf eintreffende Response-Pakete.
Antwortet ein Gerät nicht freiwillig auf solche Anfragen, so bleibt es schlichtweg unentdeckt. Um diese „versteckten“ Funknetze dennoch zu lokalisieren, setzt Kismet auf passives Sniffing.
Damit diese Technik funktioniert, muss die WLAN-Karte zuerst in den Monitormodus geschaltet werden. Anschließend kann das neue Interface – beispielsweise „mon0“ anstatt „wlan0“ unter Linux – von Kismet genutzt werden. Dies hinterlässt keine Spuren in den Log-Dateien anderer Geräte und liefert oft bessere Ergebnisse.
Doch auch mit passivem Sniffing ist das Lokalisieren aller Access Points unwahrscheinlich. Die geringe Reichweite der meisten WLAN-Karten und die eigene Geschwindigkeit sind die größten Probleme. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte Kismet daher mit mehreren Adaptern gleichzeitig genutzt werden. Eine zusätzliche Antenne kann die Reichweite je nach Stärke sogar verdoppeln.
Seite 3: Lokalisieren von WLANs mit Hilfe eines GPS-Adapters
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