Windows-Server-Funktionen und Tools für den Netzwerk-Admin

Zehn Tipps für ein sicheres Netzwerk

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Tipp 8: Systemkonfigurationen mit PowerShell DSC verteilen

Auch mit der PowerShell lassen sich Server-Dienste absichern. Dazu dient die PowerShell DSC.(Bild:  Thomas Joos)
Auch mit der PowerShell lassen sich Server-Dienste absichern. Dazu dient die PowerShell DSC.
(Bild: Thomas Joos)

Eine der wichtigsten Neuerungen in der PowerShell 4.0 ist die Desired State Configuration (DSC). Mit dieser neuen Funktion in der PowerShell lässt sich die Konfiguration von Systemdiensten und -einstellungen in Konfigurationsdateien speichern und auf Servern verteilen.

Der erste Schritt besteht darin, eine sichere Konfigurationsvorlage zu erstellen. Auf Basis dieser Konfigurationsdatei generieren Administratoren eine MOF-Datei (Management Object File) mit den gewünschten Sicherheitseinstellungen. Bei der Erstellung von MOF-Dateien können Administratoren Vorlagen von Microsoft verwenden.

Tipp 9: Windows-Rechner mit dem Enterprise Updaterollup absichern

Mit dem Microsoft Enterprise Updaterollup lassen sich Server und Arbeitsstationen absichern.(Bild:  Thomas Joos)
Mit dem Microsoft Enterprise Updaterollup lassen sich Server und Arbeitsstationen absichern.
(Bild: Thomas Joos)

Administratoren kennen das Problem, dass nach der Installation des Betriebssystems noch haufen-weise Patches aus dem Internet nachgeladen werden müssen. Installieren Administratoren neue Rechner mit Windows 7 SP1 oder Windows Server 2008 R2 SP1, sollten sie sich das Programmpaket Microsoft Enterprise Updaterollup herunterladen.

Das Paket enthält 90 Aktualisierungen, die bei der Installation von Windows-Clients und von Windows Server 2008 R2 SP1 notwendig sind. Im Fokus der Patches stehen vor allem Computer, die mit Dateien im Netzwerk arbeiten.

Tipp 10: Das Microsoft Enhanced Mitigation Experience Toolkit

Das Microsoft Enhanced Mitigation Experience Toolkit schützt Rechner und Server im Netzwerk.(Bild:  Thomas Joos)
Das Microsoft Enhanced Mitigation Experience Toolkit schützt Rechner und Server im Netzwerk.
(Bild: Thomas Joos)

Mit dem kostenlosen Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) bietet Microsoft ein Werkzeug, mit dem Administratoren Server und Arbeitsstationen zentral mit Richtlinien absichern können. Die Software ist mittlerweile schon in Version 4.1 erhältlich.

In größeren Unternehmen lässt sich EMET auch an System Center Configuration Manager anbinden. Administratoren, die sich näher mit dem Toolkit befassen wollen, können sich ein Lernvideo im Microsoft Security TechCenter ansehen (http://technet.microsoft.com/en-us/security/ff859539.aspx). Der Download des EMET umfasst aber auch eine englischsprachige PDF-Datei, die beim Einsatz hilft.

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