Defence & IT
Zivile Cyberakteure sind Teil der staatlichen Verteidigungsfähigkeit

Von Natalie Forell 3 min Lesedauer

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Cyberkriminelle und APT-Gruppen zählen zu den größten Bedrohungen für kritische Infrastruktur und Verteidigungsfähigkeit. Holger Suhl, Country-Manager DACH bei Eset, beschreibt, warum IT-Sicherheitsanbieter im Defence-Umfeld heute mehr sind als reine Zulieferer.

Holger Suhl ist Country-Manager DACH bei Eset.(Bild:  © Tina Peißker)
Holger Suhl ist Country-Manager DACH bei Eset.
(Bild: © Tina Peißker)

607 Milliarden Euro will Deutschland bis 2030 in die Verteidigung investieren – ein erheblicher Teil davon in die Digitalisierung von Streitkräften, Behörden und kritischer Infrastruktur. Wie die aktuelle IT-BUSINESS-Titelgeschichte „Lagebild mit Lücken“ zeigt, wird die IT-Branche dabei zur dritten tragenden Säule der Verteidigungsfähigkeit, neben Geld und militärischen Mitteln. Besonders die Cybersecurity-Anbieter rücken in eine neue Rolle: Sie liefern Bedrohungsaufklärung, erkennen Angriffe in Echtzeit und härten die digitale Infrastruktur, auf die sich Staat, Wirtschaft und Streitkräfte gleichermaßen verlassen müssen. Holger Suhl, DACH-Chef des slowakischen Security-Anbieters Eset, erläutert, welchen Beitrag IT-Sicherheitsfirmen im Verteidigungsumfeld leisten können und warum das „Made in EU“-Argument zum Marktvorteil wird.

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