Suchen

Juniper auf der IT-Security Management & Technology Conference 2014

Abwehr von „Low and Slow“-Attacken

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Security-Insider: Inwieweit ersetzt Junipers webbasierte Intrusion Deception die bisherige Schwachstellensuche? Welche anderen Security-Lösungen können sich die Unternehmen damit sparen?

Lutz: Die Secure-Produkte von Juniper Networks verstehen sich als Ergänzungslösungen in bestehende Security-Umgebungen, da kein System ideal für alle Angriffe positioniert ist. Allerdings können in den SRX-Firewall-Systemen automatisch Regelwerke erstellt werden, die die bereits gewonnenen Informationen – etwa durch WebApp Secure oder Spotlight Secure – nutzen.

Security-Insider: Wie integriert sich die Lösung in ein Security-Management für Data Center? Wie sieht dort Junipers Schutz-Konzept aus?

Lutz: Die Data Center sind die Kronjuwelen der Unternehmen und daher besonders schützenswert. Neben den bereits bekannten Perimeter Firewalls der SRX-Serie, bietet Juniper Networks speziell für den Data-Center-Bereich mit Firefly virtualisierte Firewall-Lösungen an. Diese sichern einzelne virtuelle Maschinen innerhalb von Hypervisor-Umgebungen und erlauben VM-übergreifenden Schutz bei minimalsten Performance-Einbußen. Zusammen mit WebApp Secure und DDoS Secure kann nun ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept aufgebaut werden. Dabei gewinnt das zukünftige Zusammenspiel der einzelnen Systeme bis hin zu einer ganzheitlichen intelligenten Firewall immer mehr an Bedeutung.

Die Management Plattform Junos Space mit dem Security Director dient zur Steuerung der Firewalls und erlaubt die intuitive Verwaltung von großen Regelwerken insbesondere für große Rechenzentren. Darüber hinaus bietet Junipers Junos Space Schnittstellen für Drittanbieter und kann in bestehende SIEM-Lösungen integriert werden.

(ID:42723552)