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Elektronikkonzern kauft IT-Security-Hersteller Adyton Systems unter dem Dach von Rohde & Schwarz

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Die Übernahme ging schon im Dezember vergangenen Jahres über die Bühne: Security-Spezialist Adyton Systems wurde vom Elektronik-Konzern Rohde & Schwarz gekauft. Als Tochter wird Adyton unter eigenem Namen bei unveränderten Vertriebsstrukturen weiteragieren.

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Die übernommene Adyton Systems stellt Netzwerksicherheits-Lösungen her.
Die übernommene Adyton Systems stellt Netzwerksicherheits-Lösungen her.
( © Andrea Danti - Fotolia.com)

Der Elektronikkonzern Rohde & Schwarz aus München hat den Leipziger Hersteller von IT-Netzwerksicherksicherheitslösungen, Adyton Systems, übernommen.

Adyton stellt Next-Generation-Firewalls her. Der Münchner Elektronikkonzern ist bereits seit 2011 Investor bei der übernommenen Adyton Systems AG, und schon gegen Ende Dezember 2013 wurde das Unternehmen aus Leipzig als unabhängige, vollständige Tochter der Rohde-&-Schwarz-Firmengruppe eingeführt. Es folgte im Zuge dessen eine Umwandlung in eine GmbH. An die Öffentlichkeit wandten sich die Unternehmen aber erst jetzt, knapp zweieinhalb Monate später.

Reputationsgewinn

Klaus Mochalski, CEO von Adyton, kommentiert: „Die Übernahme verschafft uns einen Reputationsgewinn, der in dem sensiblen Bereich der IT-Sicherheitslösungen nicht unerheblich ist.“ Als junges Unternehmen sei es eine Herausforderung, neben etablierten Wettbewerbern Fuß zu fassen und sich zu behaupten. Vertrauen auf Bewährtes und Garantien spielen bei der Anschaffung von Sicherheitstechnologien eine entscheidende Rolle, führt Mochalski aus.

Strategisches Investment

Peter Riedel, Mitglied der Geschäftsleitung bei Rohde & Schwarz, erklärte, dass IT-Sicherheit für Rohde & Schwarz einen wichtigen Wachstumsmarkt darstelle. „Im Rahmen unseres Engagements als Investor ist die Übernahme von Adyton ein logischer nächster Schritt, zusätzliches Fachwissen in unsere Firmengruppe zu integrieren. Darüber hinaus bekennen wir uns zum Standort Leipzig, in den wir auch weiterhin investieren werden“, so Riedel.

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