Cybercrime 2.0 Cyberkriminelle steigern ihre Effizienz mit Agentic AI

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Cyberkriminelle werden laut Trend Micro künftig Agentic AIn nutzen, um ihre Operationen vollständig zu automatisieren. Der Trend Micro Bericht warnt, dass Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien jetzt anpassen müssen, um mit der steigenden Automatisierung Schritt zu halten.

Mit Agentic AI wollen Cyberkriminelle Angriffe effizienter durchführen, um ihren ROI zu erhöhen.(Bild:  KI-generiert)
Mit Agentic AI wollen Cyberkriminelle Angriffe effizienter durchführen, um ihren ROI zu erhöhen.
(Bild: KI-generiert)

Cyberkriminelle Operationen werden laut Trend Micro künftig vollständig automatisiert. Die Fähigkeiten der Akteure werden damit nicht bei den heutigen Ransomware- und Phishing-Kampagnen bleiben. In seinem Bericht „VibeCrime: Preparing Your Organization for the Next Generation of Agentic AI Cybercrime“ zeigt

Trend Micro auf, wie Angreifer spezialisierte KI-Agenten mit zentralen cyberkriminellen Orchestrierungs-Tools kombinieren, um mit minimalem menschlichem Aufwand groß angelegte, adaptive und äußerst widerstandsfähige Kampagnen zu starten. Robert McArdle, Director Forward-Looking Threat Research von Trend Micro, kommentiert: „Agentic AI gibt Kriminellen ein fertiges Arsenal an die Hand, das skalierbar ist, sich anpasst und auch ohne menschliches Eingreifen weiter funktioniert. Das eigentliche Risiko ist nicht eine plötzliche, durch KI ausgelöste Explosion der Kriminalität, sondern die langsame, unaufhaltsame Auto­matisierung von Angriffen, die früher Geschick, Zeit und Mühe erforderten. Dieser Wandel ist bereits im Gange.“

Von Cybercrime-as-a-Service zu as-a-Servant

Eins ist Trend Micro zufolge klar: Neue Arten von Angriffen werden viel schneller entstehen, als Verteidiger sie derzeit erkennen oder abwehren können. Denn Agentic AI werde das Angriffs­volumen massiv erhöhen, wobei automatisiertes Phishing, Betrug und die Ausnutzung von Datenlecks zu kontinuierlichen Hintergrundoperationen würden. In diesem Zuge würden sich Cybercrime-as-a-Service-Ökosysteme weiterentwickeln zu Cybercrime-as-a-Servant. Das bedeute, dass sich Cyberkriminelle auf miteinander verkettete KI-Agenten und autonome Orchestrierungsebenen stützen würden, um ihre Geschäfte durchgängig automatisiert ab­zu­wickeln und ihren Return on Investment zu steigern.

Deshalb würden Cybersicherheitsplattformen zur Bedrohungsabwehr ebenfalls eigene Or­ches­tratoren und autonome Agenten benötigen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. „Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie jetzt ihre Sicherheitsstrategie überdenken und in Auto­matisierung und KI-gestützte Abwehrmaßnahmen investieren müssen“, sagt McArdle. „Sie müssen außerdem ihre Resilienz sicherstellen, bevor Kriminelle den Einsatz von KI indus­tria­lisieren. Andernfalls riskieren sie, in einem exponentiellen Wettrüsten hinterherzuhinken, das schnell zu einer Kluft zwischen vorbereiteten und unvorbereiteten Unternehmen führen wird.“

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