Athene SpeedUpSecure Athene bringt fünf innovative Security-Startups auf die Bühne

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Im Juni fand das Finale des fünften Athene SpeedUpSecure Accelerators statt. Fünf ausgewählte Cybersecurity-Startups präsentierten ihre inno­vativen Lösungen. Den ersten Platz sicherte sich ein Unternehmen aus Bayern mit seiner skalierbaren Plattform für automatisierte Compliance und räumte ein fünfstelliges Preisgeld ab.

Sie sind zwar noch recht junge Unternehmen, doch sie haben es in das Finale des Accelerator-Programms „SpeedUpSecure“ von Athene geschafft: Complioty, Zealience, Contexxt, Threat Informed Cybersecurity und Morphosis.(© Tierney - stock.adobe.com)
Sie sind zwar noch recht junge Unternehmen, doch sie haben es in das Finale des Accelerator-Programms „SpeedUpSecure“ von Athene geschafft: Complioty, Zealience, Contexxt, Threat Informed Cybersecurity und Morphosis.
(© Tierney - stock.adobe.com)

Mit „SpeedUpSecure“ hat das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit Athene ein Accelerator-Programm ins Leben gerufen, das Startups unterstützt, die innovative Security-Lösungen anbieten möchten. Fünf junge Unternehmen haben sich in diesem Jahr für das sechswöchige Programm qualifiziert, in dem sie Trainings, Netzwerkmöglichkeiten und individuelles Monitoring erhalten haben. In einem finalen Pitch sollte dann ein Gewinner bestimmt werden. Diese fünf Startups nahmen an SpeedUpSecure teil.

1. Platz: Complioty

Compiloty wurde von der Jury und dem Fachpublikum zum Gewinner des Pitches ernannt. Das Startup, welches eine Lösung für Cybersicherheit im OT-Umfeld anbietet, erhielt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Das Startup kommt aus Regensburg und wurde 2024 von Markus Hornsteiner, Dr. Philip Empl und Prof. Dr. Stefan Schönig gegründet. Mit Compiloty bieten sie eine KI-gestützte Compliance-as-a-Service-Plattform an, die speziell auf die Bedürfnisse von produzierenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ausgerichtet ist. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Sicherheitsrisiken in ihren Maschinen zu identifizieren und die Einhaltung von Vorschriften wie der NIS2-Richtlinie und dem Cyber Resilience Act sicherzustellen.

Über das SpeedUpSecure-Programm

SpeedUpSecure ist ein sechs­wöchiges Accelerator-Programm des Nationalen Forschungs­zentrums für angewandte Cybersicherheit Athene, das in diesem Jahr zum fünften Mal stattfand. Es richtet sich gezielt an Cybersecurity-Startups in Deutschland. Das Programm bietet intensive Unterstützung durch spezialisierte Trainings, individuelles Mentoring und Vernetzungsmöglichkeiten mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Forschung. Das Programm ist kostenfrei und erfordert keine Abgabe von Unternehmensanteilen. Es zielt darauf ab, die Markteinführung und Skalierung innovativer Lösungen aus dem Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz zu beschleunigen.

2. Platz: Zealience

Den zweiten Platz und damit ein Preisgeld von 5.000 Euro erhielt das Frankfurter Startup Zealience. Ebenfalls 2024 gegründet hat sich das Unternehmen auf die Automatisierung von Compliance-Prozessen für Hersteller von IoT-Geräten spezialisiert. Dabei stehen europäische Cybersicherheitsvorschriften wie die Radio Equipment Directive Delegated Act (RED DA) und den Cyber Resilience Act (CRA) im Vordergrund. Hauptprodukt von Zealience ist die Software Z-CMS. Sie unterstützt KMU unter anderem dabei, die umfangreiche technische Dokumentation zu erstellen, die für die Einhaltung der Norm EN 18031 erforderlich ist.

3. Platz: Contexxt

Den dritten Platz machte Contexxt aus Saarbrücken. Das Startup hat sich auf die Entwicklung sicherer, datenschutzkonformer Generative-AI-Lösungen für Unternehmen spezialisiert. Gegründet wurde es bereits im Jahr 2018. Das Flaggschiffprodukt von Contexxt ist die Plattform Sesame, die speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde und lokale Open-Source-Sprachmodelle mit Vektordatenbanken kombiniert, um eine sichere und datenschutz­freund­liche Umgebung für die Nutzung von Generativer KI zu schaffen. Für den dritten Platz gab es ein Preisgeld von 2.500 Euro.

Threat Informed Cybersecurity

Für einen der ersten drei Plätze hat es für das Startup Threat Informed Cybersecurity aus Mainz leider nicht gereicht. Es wurde 2024 gegründet und bietet kontextbezogene Sicherheits­analysen für branchenspezifische Bedrohungslagen. Damit will das Startup Unternehmen bei der Umsetzung von NIS2, DORA, ISO 27001:2022 und KRITIS unterstützen.

Morphosis

Und auch Morphosis aus Kaiserslautern ging leider leer aus. Mithilfe von adaptiver Vertei­digungs­lösungen auf Basis der Honeypot-Technologie will das Startup Unternehmen absichern. Obwohl Morphosis wie auch Threat Informed Cybersecurity kein Preisgeld erhielten, profitierten sie von dem sechswöchigen Trainingsprogramm.

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