Fehlertoleranz und Hochverfügbarkeit als business-kritische Faktoren

Ausfallsicherheit dank Marathon everRun statt Cluster-Lösung

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Performance und Zuverlässigkeit von everRun FT

Nachdem das System ohne größere Schwierigkeiten installiert wurde, lag unser Interesse vor allem in den Bereichen Leistungsfähigkeit und Stabilität. Dazu wählten wir einige Situationen, die im realen Umfeld vorkommen können, und haben diese nachgestellt. Über das Management-Tool kann man diese Simulationen recht gut ausführen und die Funktionalität überprüfen.

1. CoServer während des laufenden Betriebs deaktivieren

Einer der CoServer wurde heruntergefahren, während auf dem virtuellen Server Anwendungen liefen und User angemeldet waren. Die Arbeit konnte ohne Verzögerung weitergeführt werden und sobald der CoServer wieder aktiv war, synchronisierte das System die Daten auf beiden Systemen.

2. Platteneinheit eines Systems durch Entfernen mehrerer Platten deaktivieren

Einige Platten eines Servers wurden im Betrieb entfernt. Trotz dieses radikalen Eingriffs konnte sich das System nach der Reaktivierung der Platteneinheit wieder synchronisieren und ein Weiterarbeiten war ohne Unterbrechung möglich.

3. Einzelne Netzwerkkarten deaktivieren

Nach dem Entfernen der Netzwerkverbindung und der Deaktivierung der Netzwerkkarten fanden die beiden Systeme immer wieder schnell und zuverlässig ihre Synchronität.

4. Komponenten wechselseitig deaktivieren

Das wechselseitige Abschalten der einzelnen Komponenten führte erst bei dem Fehlen von redundanten Systemen zu Komplettausfällen des virtuellen Servers.

Voraussetzung für die Fault Tolerance von everRun FT ist natürlich die redundante Auslegung aller Komponenten der darunter liegenden Hardware-Systeme. Es darf kein Single Point of Failure (SPoF) auftreten, der im Störfall das gesamte System lahmlegen könnte. Dazu zählen vor allem die Netzteile der Server, die Netzwerkkarten sowie die Festplattensysteme durch RAID-Systeme, sodass auch Festplattenfehler abgefangen werden können.

Im äußeren Umfeld gehören natürlich auch Dinge wie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sowie Schutzsysteme im physikalischen Umfeld (Klimatisierung, Brandschutz) dazu. Nur so kann eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit im Bereich von 99,999 Prozent erreicht werden.

Kompatibilität

Wesentliche Vorteile der Fault-Tolerant-Lösung haben wir bereits erwähnt und im Test haben wir uns dem Thema Kompatibilität sehr intensiv gewidmet. Da everRun keine speziellen Anpassungen der eingesetzten Software benötigt, wie es bei klassischen Cluster-Lösungen sonst der Fall ist, sollten alle Applikationen, die auf Windows-2003-Servern laufen, auch in der Fault-Tolerant-Umgebung einsetzbar sein.

Davon konnten wir uns in den Testläufen auch eindrucksvoll überzeugen. Zu den eingesetzten Software-Paketen und -Lösungen gehörten die wichtigsten Microsoft-Anwendungen wie der SQL-Server, Exchange, CRM und Navision. Des Weiteren wurden diverse Server-Lösungen wie Lexware Office Pro getestet. Keines dieser Programme störte sich an der darunter liegenden Installation der everRun Fault-Tolerant-Version.

Seite 4: everRun HA (High Availability)

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