Ausfallzeiten kosten Unternehmen Geld – und noch mehr Worauf es bei Disaster-Recovery-as-a-Service ankommt

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Ausfallzeiten sind für das Geschäftsergebnis kostspielig, können sich aber auch nachteilig auf den Ruf des Unternehmens und die Produktivität auswirken. Warum Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaaS) mittlerweile von entscheidender Bedeutung ist, erklärt Pure Storage.

DRaaS kann Unternehmen vor den hohen Kosten und Risiken unerwarteter Ausfallzeiten schützen und ist angesichts zunehmender Bedrohungen wie Cyberangriffen und Naturkatastrophen eine strategische Notwendigkeit für resiliente Unternehmen.(Bild:  BritCats Studio - stock.adobe.com)
DRaaS kann Unternehmen vor den hohen Kosten und Risiken unerwarteter Ausfallzeiten schützen und ist angesichts zunehmender Bedrohungen wie Cyberangriffen und Naturkatastrophen eine strategische Notwendigkeit für resiliente Unternehmen.
(Bild: BritCats Studio - stock.adobe.com)

In der heutigen digitalen Wirtschaft ist eine konstante Betriebszeit entscheidend für die Aufrechterhaltung der Produktivität, des Umsatzes und des Kundenvertrauens. Ausfallzeiten – ob aufgrund von Naturkatastrophen, Hardwarefehlern oder Cyberangriffen – stellen jedoch eine erhebliche Bedrohung für das Geschäftsergebnis dar.

Die finanziellen und rufschädigenden Folgen können immens sein, was die Notwendigkeit einer robusten Strategie für Disaster Recovery, als die Wiederherstellung im Notfall unterstreicht. Hier kommt DRaaS ins Spiel, das Unternehmen jeder Größe ein Sicherheitsnetz gegen unerwartete Störungen bietet.

Die tatsächlichen Kosten von Ausfallzeiten

Wenn Systeme ausfallen, können die unmittelbaren finanziellen Verluste erheblich sein. Jüngsten Studien zufolge sind die durchschnittlichen Kosten ungeplanter IT-Ausfälle auf etwa 14.056 US-Dollar pro Minute gestiegen, wobei große Unternehmen mit Kosten von bis zu 23.750 US-Dollar pro Minute rechnen müssen. Diese Zahlen verdeutlichen die eskalierenden finanziellen Risiken, die mit Systemausfällen verbunden sind, und unterstreichen die Bedeutung robuster Lösungen wie DRaaS, um potenzielle Verluste zu minimieren.

Die tatsächlichen Kosten von Ausfallzeiten gehen jedoch weit über den unmittelbaren Umsatzverlust hinaus. Wenn Mitarbeiter nicht auf kritische Systeme oder Daten zugreifen können, kommt die Arbeit zum Erliegen. Mit zunehmender Ausfallzeit summieren sich die Stunden des Produktivitätsverlusts und betreffen Teams im gesamten Unternehmen. Hinzu kommt die drohende Rufschädigung. In der heutigen Wettbewerbslandschaft hängt die Kundentreue von der Zuverlässigkeit ab. Eine einzige Störung kann das Vertrauen der Kunden erschüttern, sie zu Wettbewerbern treiben und sich auf den zukünftigen Umsatz auswirken.

Nach einem größeren Vorfall ist die Wiederherstellung von Daten und Systemen sowie die Sicherstellung, dass alles wieder online ist, mit einer erheblichen finanziellen Belastung verbunden. Wenn ein Unternehmen nicht über eine effektive Disaster-Recovery-Lösung verfügt, können diese Kosten durch langwierige Verzögerungen und ineffiziente Prozesse noch weiter in die Höhe getrieben werden. Das Thema Compliance und rechtliche Auswirkungen sind ebenfalls zu bedenken. Für Unternehmen in regulierten Branchen können Datenverluste oder längere Ausfallzeiten zu hohen Geldstrafen und potenziellen Klagen führen. DRaaS hilft, dieses Risiko zu minimieren, indem es die Datenverfügbarkeit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherstellt.

Warum DRaaS finanziell sinnvoll ist

DRaaS bietet cloudbasierte Disaster-Recovery-Lösungen, d. h. im Katastrophenfall lassen sich Systeme schnell wiederherstellen, sodass Unternehmen mit minimalen Unterbrechungen weiterarbeiten können. Die Einrichtung einer umfassenden Disaster-Recovery-Infrastruktur vor Ort kann sehr kostenaufwendig sein und erfordert dedizierte Hardware, qualifiziertes Personal und laufende Wartung. DRaaS eliminiert diese Vorabkosten, indem es die Cloud-Infrastruktur nutzt und eine vorhersehbare, skalierbare Lösung zu einem Bruchteil der Kosten bietet.

Weitere Vorteile sind:

  • Minimierung von Ausfallzeiten: Teams können Systeme schnell innerhalb von Minuten wiederherstellen (Reduzierung von Wiederherstellungszeiten - RTO und Wiederherstellungspunkten - RPO).
  • Flexibilität und Skalierbarkeit: DRaaS wächst mit den Unternehmensanforderungen, weshalb Unternehmen nicht ständig in mehr Hardware oder IT-Ressourcen investieren müssen, wenn sie expandieren. Automatisierte Tests und Überwachung beim Anbieter stellen sicher, dass ihre Backup- und Recovery-Systeme immer einsatzbereit sind.
  • Automatisierte Tests und Sicherheit: Regelmäßige Tests simulieren Failover-Szenarien, um Funktionsfähigkeit sicherzustellen. Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung und Multi-Faktor-Authentifizierung schützen sensible Daten.

Auswahl eines geeigneten DRaaS-Anbieters

Im Optimalfall sollte die Wahl auf einen DRaaS-Anbieter fallen, der den spezifischen Anforderungen und Zielen des Unternehmens gerecht wird. Hierbei sind einige wesentliche Faktoren zu berücksichtigen:

  • Der Anbieter sollte redundante Rechenzentren an mehreren geografischen Standorten bieten und über ausreichend Wiederherstellungskapazitäten verfügen sowie die nachgewiesene Fähigkeit zur schnellen Wiederherstellung, idealerweise innerhalb von Minuten.
  • Ein benutzerfreundliches DRaaS vereinfacht die Wiederherstellung im Notfall durch intuitive Verwaltung, vereinfachte Schnittstellen und minimale Konfiguration. Je einfacher die DRaaS-Lösung ist, desto weniger Zeit muss das interne Team für Schulungen und die tägliche Verwaltung aufwenden.
  • Automatisierte, regelmäßige Tests, die Failover-Szenarien simulieren, gewährleisten, dass die DRaaS-Lösung einsatzbereit ist und bleibt und dass die Wiederherstellungspläne voll funktionsfähig sind. Zudem sollte der Anbieter flexibel sein und ohne Störung des regulären Betriebs testen können.
  • In regulierten Branchen muss der DRaaS-Anbieter alle Compliance-Anforderungen wie DSGVO, HIPAA oder PCI DSS erfüllen zum Schutz sensibler Daten und um rechtliche Risiken, die mit der Nichteinhaltung von Vorschriften verbunden sind, zu minimieren.
  • Eine transparente Kostenstruktur des Anbieters ohne versteckte Gebühren für bestimmte Wiederherstellungsprozesse, für Speicherung, Datenübertragung oder Skalierung, vermeidet unerwartete Kosten im Nachhinein.

In DRaaS zu investieren, ist eine kluge Entscheidung

Da sich die Katastrophenrisiken ständig weiterentwickeln, von Cyberbedrohungen bis hin zu klimabedingten Störungen, wird DRaaS auch in Zukunft eine wichtige Investition für Unternehmen bleiben, die in einer unvorhersehbaren Welt nach Widerstandsfähigkeit streben.

Ausfallzeiten sind nicht nur eine Unannehmlichkeit, sondern eine erhebliche Bedrohung für die finanzielle Gesundheit, den Ruf und die Produktivität eines Unternehmens. DRaaS bietet eine kosteneffiziente, skalierbare und zuverlässige Lösung, um Unternehmen angesichts unvorhergesehener Störungen widerstandsfähig zu halten. Durch Investitionen in DRaaS können Unternehmen ihr Geschäftsergebnis schützen, die Betriebskontinuität sicherstellen und das Vertrauen der Kunden stärken, da sie wissen, dass sie auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

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