Cybervorfall bei Rezeptprüfer Mehr als 70.000 Patientendaten nach Hackerangriff gefährdet

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Bei einem Cyberangriff auf die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftlichkeits­prü­fung Niedersachsen (Arwini) könnten sensible Patientendaten betroffen sein. Unklar ist bislang, ob und in welchem Umfang Daten abgeflossen sind. Medienberichten zufolge geht es um mehr als 70.000 Datensätze.

Bei dem Angriff auf den Rezeptprüfer Arwini könnten Kontakt- und Gesundheitsdaten sowie Abrechnungsinformationen von gesetzlich Versicherten betroffen sein.(Bild:  KI-generiert)
Bei dem Angriff auf den Rezeptprüfer Arwini könnten Kontakt- und Gesundheitsdaten sowie Abrechnungsinformationen von gesetzlich Versicherten betroffen sein.
(Bild: KI-generiert)

Anfang Mai seien Hinweise auf einen Angriff auf den Server der Arwini entdeckt worden. Das bestätigte der Verein auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Zuvor hatten die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) und der NDR über den Vorfall berichtet.

Sensible Patientendaten möglicherweise betroffen

Arwini prüft Rezepte, die Ärzte für gesetzlich Versicherte in Niedersachsen ausstellen, auf Wirtschaftlichkeit. Zu den Trägern des Vereins gehören unter anderem die AOK, weitere Krankenkassen sowie die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen. Nach Angaben des Vereins ist es derzeit wahrscheinlich, dass personenbezogene und besonders schützenswerte Daten betroffen sind. Dazu könnten Kontakt- und Gesundheitsdaten sowie Abrechnungs­in­for­ma­tionen von Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen zählen.

Gesicherte Erkenntnisse darüber, ob und in welchem Umfang Daten tatsächlich abgeflossen sind, liegen laut Arwini bislang nicht vor. Die Untersuchungen dauern an. Laut HAZ und NDR könnten mehr als 70.000 Datensätze erbeutet worden sein. Arwini empfiehlt möglichen Betroffenen, bei Kontaktaufnahmen besonders aufmerksam zu sein und keine verdächtigen E-Mails oder Anhänge zu öffnen.

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