Trellix-Initiative „Mind of the CISO“ Cyberangriffe erfolgreich bewältigen

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Mit welchen Herausforderungen haben Chief Information Security Officer (CISO) nach einer erfolgreichen Cyberattacke zu kämpfen? Die Trellix-Initiative „Mind of the CISO“ hat mehrere Probleme aufgedeckt.

Die Folgen von Cyberangriffen beschränken sich nicht nur auf das Finanzielle. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, sind gute Vorsorgemaßnahmen wie ein umfassender XDR-Ansatz hilfreich.(Bild:  Oleksii - stock.adobe.com)
Die Folgen von Cyberangriffen beschränken sich nicht nur auf das Finanzielle. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, sind gute Vorsorgemaßnahmen wie ein umfassender XDR-Ansatz hilfreich.
(Bild: Oleksii - stock.adobe.com)

Hohe Kosten sind offensichtliche Schäden eines Cyberangriffs. Hier schlagen beispielsweise Ransomware-Zahlungen, Umsatzeinbußen oder steigende Versicherungsprämien zu Buche. Allein die erpresste Summe geben 38 Prozent der von Trellix befragten deutschen CISOs mit fünf bis zehn Millionen US-Dollar an. Doch ein erfolgreicher Angriff bringt weitere Schäden mit sich. Gut die Hälfte (53 %) der Befragten sieht die Rufschädigung als größtes Problem, gefolgt von Datenverlusten (50 %). Ausfallzeiten des Betriebs sind für 40 Prozent der CISOs ebenfalls eine große Herausforderung.

Fachkräftemangel

Längere Ausfallzeiten entstehen auch dadurch, dass nicht genug qualifiziertes Personal zur Verfügung steht oder die Mitarbeitenden nicht über genügend Knowhow verfügen. Letzteres gaben 53 Prozent der Befragten an. Und obwohl die Hälfte bereits zuvor einen massiven Cyberangriff zu bewältigen hatte, waren Folge-Attacken immer noch für 30 Prozent zu komplex für das entsprechende Team.

Trellix-Initiative „Mind of the CISO“

Mit der Initiative „Mind of the CISO“ will Trellix seit Jahresbeginn 2023 das Engagement und die Unterstützung von CISOs erhöhen. Die Initiative umfasst einen CISO-Rat, Webinare und verschiedene Untersuchungen.

Dies mag unter anderem daran liegen, dass zwar weltweit fast alle (95 %) CISOs nach einem Angriff mehr Unterstützung durch die Führungsebene erhielt, zusätzliches Budget aber hauptsächlich für Technik und Tools oder die Implementierung neuer Frameworks und Standards eingesetzt wurde (je 43 %). 33 Prozent überdachten die Sicherheitsstrategie und 30 Prozent versuchten, durch mehr Automatisierung und Orchestrierung ein besseres Incident Management zu schaffen. „Es werden erhebliche Investitionen in die richtigen Mitarbeitenden, Prozesse und gut aufgebaute Technologielösungen wie XDR benötigt, um Cyberangriffe zu bewältigen und zu verhindern“, ist Sascha Plathen, Country Director Germany bei Trellix, überzeugt.

Vorsorgemaßnahmen wehren Großteil der Angriff ab

Prävention ist also besser als Nachsorge. Dass mit guten Vorsorgemaßnahmen immerhin rund 90 Prozent der Vorfälle eingedämmt werden können, bestätigen auch Zahlen der Allianz Commercial. Spätestens bei den nötigen Veränderungen nach einem Cyber-Vorfall kann der Channel beratend und schulend tätig werden. Auch bei der Umsetzung der NIS2-Richtlinie werden die Unternehmen Hilfe brauchen, um eine bessere Cyber-Resilienz zu erreichen.

Über die Trellix-Studie „Mind of the CISO“

Die von Vanson Bourne durchgeführte Trellix-Studie befragte mehr als 500 globale CISOs aus Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden in den USA, Mexiko, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien, Indien, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten,Südafrika, Japan, Südkorea und Saudi-Arabien. Die im Fließtext genannten Zahlen beziehen sich auf die befragten deutschen CISOs, außer es ist anders vermerkt.
Zu den erfassten Branchen gehören Energie und Versorgungsunternehmen, Gesundheitswesen, öffentlicher Sektor, Fertigung und Produktion sowie Finanzdienstleistungen.
Jeder Befragte hat in den letzten fünf Jahren mindestens einen Cyber-Vorfall erlebt.

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