Check Point und BSI melden 1.800 betroffene Systeme Cyberattacke auf CDU betrifft auch andere Organisationen

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Bei der Cyberattacke auf die CDU wurde eine Zero-Day-Lücke genutzt. Die gleiche Lücke gibt es aber bei einer Vielzahl weiterer Systeme von Check Point. Mittlerweile gibt es aber Updates gegen die Schwachstelle.

Das BSI warnt vor Schwachstellen in Check Point-Lösungen. Ein Update steht zur Verfügung. (Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Das BSI warnt vor Schwachstellen in Check Point-Lösungen. Ein Update steht zur Verfügung.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Der letzte Cyberangriff auf die Parteizentrale der CDU wurde durch die Lücke CVE-2024-24919 bei Check Point-Lösungen verursacht. Das Unternehmen hat bereits ein Update zur Verfügung gestellt. Die betroffene Check Point-Software ist aber nicht nur bei der CDU im Einsatz.

BSI warnt vor Lücke in Check Point-Software

Das BSI warnt vor Angriffen auf die aktuell geschlossene Lücke bei Check Point und empfiehlt möglichst schnell die notwendigen Updates zu installieren. Die Untersuchung der Lücke ergab, dass eine Schwachstelle es Angreifern ermöglicht, Informationen auf internetverbundenen Gateways mit aktiviertem Fernzugriff oder mobilem Zugriff auszulesen. Die bisher beobachteten Angriffe zielten auf lokale Konten mit ausschließlich passwortbasierter Authentifizierung ab. Es ist zwingend erforderlich, dass Unternehmen ihre Check Point-Gateways aktualisieren.

Check Point hat präventiv eine Lösung veröffentlicht, um diese unautorisierten Fernzugriffs­versuche zu unterbinden. Unternehmen werden darüber hinaus aufgefordert, ihre VPN-Sicherheitsvorkehrungen zu verbessern, indem sie prüfen, ob lokale Konten verwendet werden und wer sie nutzt. Wenn diese Konten nicht benötigt werden, sollten sie deaktiviert werden. Für lokale Konten, die weiterhin verwendet werden sollen und nur durch Passwörter geschützt sind, sollte eine zusätzliche Authentifizierungsschicht, wie Zertifikate, hinzugefügt werden, um die IT-Sicherheit zu erhöhen.

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