Acronis Cyberthreats Update Web-Bedrohungen legen um 82 Prozent zu

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Cyberbedrohungslage hat sich Acronis zufolge erheblich verschärft, mit einem Anstieg schädlicher URLs um 82 Prozent und einem Anstieg der Mal­ware-Angriffe um 28 Prozent.

Web-Bedrohungen haben laut dem Acronis Cyberthreats Update im November 2025 um 82 Prozent zugenommen, was durch einen Anstieg schädlicher URLs auf über 25 Millionen und eine signifikante Zunahme von Malware-Angriffen unterstrichen wird.(Bild:  valerybrozhinsky - stock.adobe.com)
Web-Bedrohungen haben laut dem Acronis Cyberthreats Update im November 2025 um 82 Prozent zugenommen, was durch einen Anstieg schädlicher URLs auf über 25 Millionen und eine signifikante Zunahme von Malware-Angriffen unterstrichen wird.
(Bild: valerybrozhinsky - stock.adobe.com)

Die Cyberbedrohungslage verschärft sich. Das ist die Erkenntnis des Cyberthreats Update aus Dezember 2025 von Acronis. Während die Zahl erkannter Malware-Angriffe im November 2025 um 28 Prozent im Vergleich zu Oktober angestiegen sei, habe auch die Zahl blockierter schädlicher URLs mit über 25 Millionen den bisherigen Jahreshöchstwert erreicht. Gegenüber Oktober 2025 entspreche dies einem Zuwachs von rund 82 Prozent. Die Zahl öffentlich ge­mel­de­ter Datenschutzverletzungen sei hingegen leicht zurück gegangen, bleibe jedoch auf einem insgesamt hohen Niveau. Dies unterstreicht den Studienautoren zufolge das anhaltende Risiko für Unternehmen weltweit.

Im Monatsvergleich sei die Anzahl der Erkennungen im November 2025 um 28 Prozent gewachsen und damit mehr als dreimal so stark wie im Oktober mit acht Prozent. Bei den Datenschutzverletzungen habe sich dagegen im November mit 700 gemeldeten Fällen ein leichter Rückgang gegenüber Oktober gezeigt, als noch 750 Vorfälle registriert worden sein.

Die aktivsten Cybercrime-Gruppen

Zu den aktivsten Malware-Bedrohungen hätten im November Mirai, Formbook sowie Quasar­RAT gezählt. Im Bereich Ransomware hätten weiterhin die bekannten Akteure dominiert. Qilin sei im November mit 106 bekannten Opfern die aktivste Ransomware-Gruppe gewesen, gefolgt von Cl0p mit 101 und Akira mit 89 dokumentierten Fällen.

„Der sprunghafte Anstieg bei Malware-Angriffen und Web-Bedrohungen unterstreicht, dass Unternehmen ihre Sicherheitslage regelmäßig neu bewerten sollten“, kommentiert Markus Fritz, General Manager DACH bei Acronis. „Gerade im Vergleich zum Vormonat wird deutlich, wie schnell sich die Cyber-Bedrohungslage zuspitzen kann. Mehrschichtige Sicherheits­kon­zep­te, bei denen verhaltens- und KI-basierte Erkennungsansätze kombiniert werden, sollten daher verstärkt priorisiert werden.“

Tipps zum Schutz vor aktuellen Bedrohungen

Acronis schließt mit folgenden Sicherheitsempfehlungen:

  • Regelmäßig Passwörter ändern
  • Einen verschlüsselten Cloud-Storage für vertrauliche Dateien nutzen
  • Eine robuste Sicherheitslösung nutzen, die einen umfassenden Schutz durch verhaltens-, KI- und ML-basierte Erkennungen sowie Antiransomware-Heuristiken bietet
  • Automatisierte Wiederherstellung von verschlüsselten oder manipulierten Dateien einführen
  • Advanced Email Security und URL-Filterung nutzen, die zusätzlichen Schutz vor Bedrohungen wie Phishing und anderen Social-Engineering-Techniken bieten
  • Patch-Management nutzen, um Software stets auf dem neuesten Stand zu halten
  • Signierte Installationsdateien nicht nur auf ihre Signatur, sondern auch auf enthaltene Konfigurationsdaten zu prüfen
  • Fernzugriffssoftware kritisch überprüfen und Nutzung auf das notwendige Maß beschränken

(ID:50680631)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung