15 Wege auf denen Datensätze oder Datenbanken das Unternehmen verlassen

Datensicherheit erfordert Rechtemanagement und Zugriffskontrolle

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Was Unternehmen gegen Datenlecks tun können

Es kommt natürlich einem Alptraum gleich, dass jeder eigentlich vertrauenswürdige Mitarbeiter zum Datendiebstahl fähig ist – und doch gibt es Mittel und Wege, sich davor zu schützen:

1. Limitieren Sie den Datenbank-Zugriff: Mitarbeiter sollten nur jene Daten sehen und bearbeiten dürfen, die sie tatsächlich für ihre Arbeit benötigen.

2. Monitoren Sie – angemessen und natürlich nur in Vereinbarung mit dem Betriebsrat – das Mitarbeiter-Verhalten. Idealerweise können sie Sicherheitsmechanismen implementieren, die jede Abweichung vom Normalverhalten erkennen.

3. Installieren Sie eine Lösung die alle Endgeräte erkennt, die sich mit dem Firmennetz verbinden und Daten synchroniseren wollen. Werden Daten – egal ob autorisiert oder unberechtigt – aus dem Netz abgezogen, dann müssen diese stark verschlüsselt werden.

4. Erstellen Sie keine unnötigen Hard-Copys von Datensätzen oder lassen diese gar unbeaufsichtigt.

5. Schulen Sie mobile Mitarbeiter im sicheren Umgang mit den jeweils genutzten Geräten.

6. Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, dann müssen ihm umgehend sämtliche Rechte und Firmengeräte entzogen werden.

7. Notieren Sie niemals Passwörter auf Zetteln oder in ungeschützten Dateien.

8. Datensicherheit sollte nicht dem Endnutzer überlassen bleiben, sondern zentralisiert ablaufen.

9. Viele Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, Security-Lösungen zu implementieren und ihren korrekten Einsatz nachzuweisen. In diesem Fall sollten sie eine zentrale Management-Konsole nutzen, um alle Geräte innerhalb der Unternehmensgrenzen zu identifizieren und zu schützen.

Seite 5: Die 15 häufigsten Wege, auf denen es zu Datenverlusten kommt

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