Datenleck bei US-Versicherer Assurance America meldet Diebstahl von sieben Millionen Kundendaten

Von Marvin Djondo-Pacham 1 min Lesedauer

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Der US-Autoversicherer Assurance America ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Abgeflossen sind persönliche Daten und Führerscheinangaben von rund sieben Millionen Menschen. Der Vorfall betrifft Kunden in mehr als zwölf US-Bundesstaaten.

Beim US‑Autoversicherer Assurance America sollen Daten von knapp sieben Millionen Kunden abgeflossen sein, darunter Kontakt‑ und Führerscheinangaben.(Bild:  KI-generiert)
Beim US‑Autoversicherer Assurance America sollen Daten von knapp sieben Millionen Kunden abgeflossen sein, darunter Kontakt‑ und Führerscheinangaben.
(Bild: KI-generiert)

Assurance America, ein Autoversicherungsunternehmen in den USA, hat einen Cyberangriffe gemeldet. Einer Meldung des Versicherers über den Vorfall an den Attorney General im Bundesstaat Maine, ist zu entnehmen, dass 6.998.886 Personen betroffen sind. Da von 878 Menschen aus Maine ebenfalls Daten abgeflossen sind, musste Assurance America diese Meldung vornehmen.

Demnach ereignete sich die Cyberattacke am 13. März 2026. Sie wurde dem Versicherer nach innerhalb von 24 Stunden erkannt, anschließend seien Gegenmaßnahmen eingeleitet worden. Die forensische Untersuchung habe sich wegen der Menge und Sensibilität der betroffenen Informationen jedoch über mehrere Monate hingezogen.

Welche Daten betroffen sind

Zu den mutmaßlich entwendeten Informationen gehören Namen, Kontaktdaten, Ver­si­che­rungs- und Fahrzeuginformationen, Führerscheindaten sowie Angaben zu geltend gemachten Versicherungsansprüchen. Bank- und Kreditkartendaten nennt Assurance America in der Meldung nicht. Betroffene sollen dennoch ihre Konten und Kontoauszüge auf ungewöhnliche Aktivitäten prüfen.

Wie die Angreifer Zugang zu den Systemen erhielten, ist weiterhin unklar. Assurance America teilte lediglich mit, dass ein Mitarbeiter gezielt angegriffen worden sei. Die zugehörigen Zugangsdaten seien nach Bekanntwerden des Vorfalls deaktiviert worden. Dem Dokument nach handelte es sich um eine Phishing-Attacke.

Risiko für Identitätsdiebstahl

Assurance America hat den Umfang des Vorfalls selbst bislang nicht öffentlich bestätigt. Laut Tech Crunch meldete das Unternehmen jedoch beim Büro des Generalstaatsanwalts von Indiana 6,99 Millionen betroffene Personen. Auch ob die Täter Kontakt zum Versicherer aufgenommen oder Lösegeld gefordert haben, ist nicht bekannt.

Die Kombination aus Kontakt-, Versicherungs-, Fahrzeug- und Führerscheindaten kann für Betrugsversuche oder Identitätsdiebstahl genutzt werden. Kunden sollten deshalb besonders aufmerksam auf verdächtige Kontaktaufnahmen, neue Finanzbewegungen oder un­ge­wöhn­liche Anfragen im Zusammenhang mit Versicherungsverträgen reagieren.

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