Drei Sicherheitslücken Angreifer können Authentifizierung im Dell Storage Manager umgehen

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Dell warnt vor drei Sicherheitslücken im Storage Manager. Zwei betreffen fehlerhafte Authentifizierungen, eine resultiert aus einer XXE-Schwachstelle. Angreifer könnten dadurch Remote-Zugriff erlangen.

Zwei der drei Sicherheitslücken im Dell Storage Manager betreffen Fehler in der Authentifizierung, wodurch Cyberangreifer unberechtigten Zugriff erlangen können.(Bild:  ©Kirsty Pargeter via Canva.com)
Zwei der drei Sicherheitslücken im Dell Storage Manager betreffen Fehler in der Authentifizierung, wodurch Cyberangreifer unberechtigten Zugriff erlangen können.
(Bild: ©Kirsty Pargeter via Canva.com)

Dell hat jüngst eine Sicherheitsmeldung veröffentlicht, die über drei Schwachstellen im Storage Manager (DSM) informiert. Während zwei davon auf unzureichende Authentifizierungs­me­chanis­men zurückgehen, entstand eine weitere Schwachstelle durch fehlerhafte XML-External-Entity-Referenzen. In jedem Fall können Cyberangreifer diese Sicherheitslücken nutzen, um Remote-Zugriff auf die betroffenen Systeme zu erlangen.

Remote-Zugriff durch Fehler in Authentifizierung

Bei den beiden gefährlichsten Sicherheitslücken der Warnung von Dell handelt es sich um CVE-2025-43995 mit einem CVSS-Score von 9.8 und CVE-2025-43994 mit einem CVSS-Score von 8.6. Beide Schwachstellen betreffen die Version 20.1.21 des Storage Managers, mit dem Unternehmen mehrere Storage-Arrays verwalten können. Aufgrund einer fehlerhaften Authentifizierung können sich Remote-Angreifer Zugriff auf das dahinterliegende System verschaffen. Dafür benötigen sie einen speziellen Sitzungsschlüssel und eine Benutzer-ID und können dann auf APIs zugreifen oder andere Informationen einsehen.

Bei der Schwachstelle CVE-2025-46425, deren Bedrohung mit einem CVSS-Score von 6.5 als mittel eingestuft wird, sorgt eine fehlerhafte XML-External-Entity-Referenz (XXE) dafür, dass Cyberangreifer sich Zugriff auf den DSM verschaffen können. Dafür benötigen sie nur geringe Berechtigungen. Bei XXE-Schwachstellen können Angreifer über manipulierte XML-Daten lokale Dateien auslesen, interne Dienste ansprechen, sensible Konfigurationsdaten exfiltrieren oder sogar Remote-Code-Ausführung und Denial-of-Service auslösen. Genauere Informationen zu den Schwachstellen liefert Dell nicht.

Zwar gibt es derzeit keine Informationen darüber, dass eine oder mehrere der Sicherheits­lücken aktiv ausgenutzt werden. Admins sollten dennoch zeitnah die Version 2020 R1.22 des Storage Managers installieren. Alle älteren Versionen sind der Meldung nach anfällig.

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