Die Sicherung unstrukturierter Dateidaten ist komplex. Traditionelle Backup-Lösungen sind nicht dafür geeignet, das ständig wachsende Datenvolumen zu bewältigen. Der optimierte Schutz wertvoller Dateien ist jedoch möglich.
Um die Masse unstrukturierter Daten zu sichern, sind entsprechende Backup-Lösungen gefordert.
Unternehmen können sich heute keine Ausfallzeiten oder Datenverluste mehr leisten, und die Datenproduktion insgesamt verlangsamt sich nicht, was es für IT- und Sicherheitsteams schwierig machen kann, die Datensicherheit zu gewährleisten. Sie benötigen eine umfassende Sicherheitsstrategie, die sowohl interne als auch externe Schwachstellen berücksichtigt, anstatt sich nur auf externe Bedrohungen zu konzentrieren. Um Datenverluste zu reduzieren, sollten Unternehmen proaktiv einen Backup- und Disaster-Recovery-Plan erstellen.
Nachfolgend stellen wir fünf Möglichkeiten vor, mit denen die Sicherung und Wiederherstellung umfangreicher Datenmengen erfolgreich in Systeme integriert werden kann.
1. Nur moderne Backup-Lösungen halten Schritt mit dem Datenwachstum
Das Datenwachstum ist ungebremst und kann IT- oder Sicherheitsteams überfordern. Deshalb ist eine moderne Backup-Lösung erforderlich, die mit dem Wachstum der Daten Schritt halten kann. Dabei ist es von größter Bedeutung, wirklich alle Implementierungen von Backup und Recovery in die langfristige Planung mit einzubeziehen.
2. Ganzheitlicher Ansatz – optimaler Schutz der Infrastruktur von Dateidaten
Bedrohungen können von überallher kommen. Sie können sogar von der eigenen Belegschaft ausgehen. Anstatt sich nur auf externe Bedrohungen zu konzentrieren, benötigen Unternehmen aus diesem Grund eine umfassende Sicherheitslösung, die sowohl interne als auch externe Schwachstellen berücksichtigt. Diese Lösungen sollten erkennen, dass Anwendungen in der heutigen Dateidatenumgebung nicht isoliert sind und dass der einzige Weg, ein Unternehmen vor gefährlichen und ausgeklügelten Sicherheitsbedrohungen zu schützen, in der Implementierung einer ganzheitlichen, stets aktiven Verteidigungsstrategie besteht.
Viele Speichersysteme geben keine direkte Auskunft darüber, wie und wo die Daten verwendet werden, was schlussendlich zu sogenannter „Datenblindheit“ führt. In der Folge ist nicht klar, was in einem Dateisystem passiert oder wie Daten in Echtzeit transformiert und manipuliert werden.
Eine Option, „Datenblindheit“ zu reduzieren, besteht darin, den Zugriff auf die Daten in allen Managementsystemen zu ermöglichen, sodass stets einsehbar ist, was in internen Anwendungen passiert. Mit einem umfassenden Einblick lässt sich feststellen, wer auf Daten zugreift und wo. So wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass Daten durch einen böswilligen Malware- oder Ransomware-Angriff verloren gehen.
4. Business Continuity: Datenwiederherstellung im Ernstfall durchspielen
Ein Desaster im Datenbereich ist kein Weltuntergang – vorausgesetzt natürlich, es liegt eine Lösung zur Datenwiederherstellung für Notfälle vor. Die Entwicklung eines soliden Geschäftskontinuitäts- und Notfallwiederherstellungsplans erfordert proaktive Schritte zum Schutz von Datenspeichersystemen, zur Erkennung verdächtiger Zugriffsmuster sowie zur Gewährleistung einer schnellen Reaktion mit Blick auf die Wiederherstellung der Daten.
Wenn Daten gefährdet sind, sollte das Augenmerk zunächst darauf gerichtet werden, den Schaden rückgängig zu machen. Snapshots, Richtlinien zur Datenaufbewahrung, konsistente oder tertiäre Speicherorte wie etwa die Cloud bieten zusätzlichen Schutz.
Für den Fall, dass Ihr primäres Rechenzentrum beschädigt wird, empfiehlt es sich, einen sicheren sekundären Cloud-Standort einzurichten, auf den die Daten übertragen werden können. Auf diese Weise können Sie Ihre Daten und Informationen vor Datenverlust, Cyberangriffen, Diebstahl und Katastrophen schützen und haben die Gewissheit, dass Ihr Unternehmen im Falle eines Datendesasters den Betrieb zeitnah wie gewohnt fortsetzen kann.
5. Proaktiv sein – proaktiv bleiben
Ryan Farris, VP of Products, Qumulo
(Bild: Qumulo)
Vorbeugung ist bekanntlich die beste Medizin. Es ist unerlässlich, dass Datensicherung und Datenwiederherstellung rechtzeitig geplant werden. Wenn Daten kompromittiert werden, bevor ein optimaler Schutz aufgestellt wurde, kann die kleinste Systemverletzung ein Unternehmen zurückwerfen. Der Datenverlust kann dann rasch unüberwindbar werden. Aus diesem Grund ist es nie zu früh, über eine individuell Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategie nachzudenken.
* Der Autor: Ryan Farris, VP of Products, Qumulo
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