Penetrationstests und Security Audits So halten deutsche Unternehmen ihre Daten sicher

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Eine Eperi-Umfrage zeigt: 86 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen Maßnahmen für Datenschutz und Compliance um – am häufigsten mit Penetrationstests, Security Audits und eigener Datenverschlüsselung.

Verschlüsseln Unternehmen ihre Daten selbst, behalten sie Hoheit über ihre Daten. Dann können auch Cloud-Anbieter oder staatliche Stellen die Daten nicht ohne weiteres lesen.(Bild:  ITK Engineering)
Verschlüsseln Unternehmen ihre Daten selbst, behalten sie Hoheit über ihre Daten. Dann können auch Cloud-Anbieter oder staatliche Stellen die Daten nicht ohne weiteres lesen.
(Bild: ITK Engineering)

Europäische Daten sind nicht sicher vor dem Zugriff durch US-Behörden. Vor diesem Hinter­grund hat Eperi in einer Umfrage 211 Experten aus Business-Abteilungen (54 Prozent) und der IT-Abteilung (46 Prozent) in den Branchen Industrie, Energie und Wasserversorgung, Handel, Dienstleistung, Banken und Versicherungen, öffentliche Verwaltung sowie Gesundheit und Sozialwesen befragt, inwieweit sie heute Maßnahmen ergreifen, um bei der Nutzung von US-Cloud-Lösungen die Einhaltung deutscher und europäischer Datenschutzregeln zu garantieren. Das Ergebnis: 86 Prozent planen derzeit konkrete Maßnahmen, um ihre Daten zu schützen und compliant zu sein.

Sicherheit und Compliance umsetzen

Doch was sind diese Maßnahmen? 41,7 Prozent der Unternehmen in Deutschland gaben an, un­abhängige Penetrationstests und Security Audits durchzuführen. Weitere 37,4 Prozent setzen auf eine eigene Datenverschlüsselung, deren Kontrolle ausschließlich sie selbst übernehmen. 7,1 Prozent betonten hervor, allgemeine Datenschutzmaßnahmen zu planen, ohne jedoch konkrete Angaben zur Methodik oder Vorgehensweise zu machen. Aus diesen Ergebnissen schließen die Studienautoren, dass die Erkenntnis, dass Datenschutz und Compliance von essenzieller Bedeutung für die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sind, inzwischen angekommen ist.

Gerade in der öffentlichen Verwaltung setzen die Verantwortlichen auf Verschlüsselung, näm­lich 43,5 Prozent. Es folgen das Banken- und Versicherungswesen mit 46,5 Prozent und das Gesundheits- und Sozialwesen mit 50 Prozent. Andreas Steffen, CEO von Eperi, kommentiert: „Diese Unternehmen und Organisationen nehmen ihre Verantwortung als Bestandteil der kritischen Infrastruktur unseres Landes offensichtlich überaus ernst. Und sie scheinen zu wis­sen, dass sie sich mit moderner Verschlüsselungstechnologie unkompliziert und zuverlässig vor den Folgen von Cyberattacken und Datenklau schützen können und zugleich für Compliance sorgen.“ Anders sieht es in der Energie- und Wasserversorgung aus: Dort setzen nur 37,5 Prozent der Unternehmen auf Verschlüsselung, jedoch 50 Prozent auf Pentests und Security Audits.

Vor allem große Unternehmen haben Eperi zufolge auf Penetrationstests und Audits gesetzt. Bei den Organisationen mit 2.000 bis 4.900 Mitarbeitenden waren es hier 60,6 Prozent. Was die Rollen der Befragten angeht, haben 46,6 Prozent der IT-Spezialisten und 37 Prozent der Busi­ness-Verantwortlichen bereits Audits und Tests durchgeführt. Verschlüsselungstechniken setzen wiederum 41,1 Prozent der Konzerne und Unternehmen mit 500 bis 1.900 Beschäftigten ein. Hier sind sich auch die Befragten einiger: Vertreter aus der Business-Fraktion sehen zu 38,6 Prozent und aus der IT-Fraktion zu 36, 1 Prozent in der Verschlüsselung eine gute Möglichkeit, wichtige Unternehmensdaten zu schützen.

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