Mandiant M-Trends Report 2023 Die Verteidiger werden besser, die Angreifer auch!

Ein Gastbeitrag von Mike Hart 1 min Lesedauer

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Unternehmen werden derzeit immer schneller darin, Cyber-Vorfälle zu erkennen. Aber auch Cyber-Kriminellen rüsten auf und versuchen, immer neue Schwachstellen auszunutzen; das zeigt der Bericht M-Trends 2023 von Mandiant.

Die Cyber-Angreifer sind zahlreich und ihre Fähigkeiten wachsen kontinuierlich. Aber auch die Verteidiger werden immer stärker und tragen weltweit dazu bei, die Verweildauer der Cyber-Angreifer zu verkürzen.(Bild:  oz - stock.adobe.com)
Die Cyber-Angreifer sind zahlreich und ihre Fähigkeiten wachsen kontinuierlich. Aber auch die Verteidiger werden immer stärker und tragen weltweit dazu bei, die Verweildauer der Cyber-Angreifer zu verkürzen.
(Bild: oz - stock.adobe.com)

Im Jahr 2022 lagen zwischen Eindringen von Cyber-Angreifern in die Unternehmensumgebung im Median nur noch 16 Tage. Der geringste Wert seit 14 Jahren. In 74 Prozent der Fälle gaben externe Dienstleister den Tipp, was für erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und externen Security-Anbietern spricht.

Aber Vorsicht: Auch die Cyber-Kriminellen rüsten auf und versuchen, immer neue Schwachstellen auszunutzen. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht M-Trends 2023 von Mandiant. Die Cyber-Security-Verantwortlichen sollten die Bedrohungslandschaft deshalb kontinuierlich im Blick behalten, um ihre Cyber-Abwehr an Veränderungen anzupassen.

Nur ein Beispiel: Im Jahr 2022 verfolgte Mandiant international 588 neue Malware-Familien, die zeigen, dass die Angreifer ihr Arsenal ständig erweitern. Die fünf wichtigsten Kategorien der neu entdeckten Malware-Familien waren Backdoors (34 Prozent), Downloader (14 Prozent), Dropper (11 Prozent), Ransomware (7 Prozent) und Launcher (5 Prozent). Dass es dafür immerhin ein geschärftes Bewusstsein gibt, ist ein wichtiger Schritt.

Andererseits: In der EMEA-Region, einschließlich Deutschland, ist Phishing mit einem Anteil von 40 Prozent an allen Angriffen die am häufigsten verwendete Angriffsmethode. Die Mails sind jedoch inzwischen oft so „gut“ gemacht, dass sie allein durch ihr „Look and Feel“ nicht mehr zu identifizieren sind. Deshalb kommt der Schulung der Mitarbeiter in diesem Bereich eine hohe Priorität zu, um sie zu befähigen, solche böswilligen Nachrichten zu erkennen.

Fazit: Die Cyber-Angreifer sind zahlreich und ihre Fähigkeiten wachsen kontinuierlich. Aber auch die Verteidiger werden immer stärker und tragen weltweit dazu bei, die Verweildauer der Cyber-Angreifer zu verkürzen. Mit einem Zugang zu aktuellen Informationen über die Bedrohungslage können Unternehmen kontinuierlich an ihrer Cyberabwehr arbeiten und ihren Ansatz testen, um ihre Prioritäten an Veränderungen anzupassen.

Über den Autor: Mike Hart ist Vice President Western Europe bei Mandiant.

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