Echtzeitüberwachung von DNS-Assets in Multicloud-Umgebungen DNS Posture Management gegen DNS-basierte Angriffe

Von Bernhard Lück 3 min Lesedauer

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Akamai ermöglicht mit DNS Posture Management die Echtzeitüberwachung von DNS-Assets in Multicloud-Umgebungen, um DNS-basierte Angriffe zu verhindern. Die agentenlose Lösung könne automatisch Risiken erkennen, Fehlkonfigurationen beheben und die Compliance gewährleisten.

Für viele Unternehmen besteht die Herausforderung nicht darin, das DNS einzurichten – es ist das Wissen darüber, ob alle Systeme korrekt konfiguriert und gesichert sind.(Bild:  © retrostudio – stock.adobe.com / KI-generiert)
Für viele Unternehmen besteht die Herausforderung nicht darin, das DNS einzurichten – es ist das Wissen darüber, ob alle Systeme korrekt konfiguriert und gesichert sind.
(Bild: © retrostudio – stock.adobe.com / KI-generiert)

Akamai hat mit DNS Posture Management eine Lösung für einheitliche Multicloud-Transparenz über alle DNS-Assets hinweg vorgestellt. Die agentenlose Lösung biete Echtzeitüberwachung und unterstützte Fehlerbehebung für alle wichtigen DNS-Anbieter. Sicherheitsteams könnten so DNS-basierte Angriffe, Sicherheitsrisiken für Zertifikate und Schwachstellen schnell erkennen und beheben. Gleiches gelte für Fehlkonfigurationen, die die Unternehmenssicherheit beeinträchtigen.

Große Unternehmen verwalten häufig mehrere DNS-Systeme verschiedener Anbieter, um ihre Internetpräsenz und Unternehmensnetzwerke zu unterstützen. Hierbei müssen IT-Teams sicherstellen, dass alle DNS-Lösungen auf Netzwerkänderungen ausgerichtet und ordnungsgemäß für Funktionalität, Performance und Sicherheit konfiguriert sind. DNS-Konfigurationen (sowie Datensatz- und Zonendaten) können jedoch veralten und unvollständig werden. Zertifikate, die Domainnamen enthalten, können ablaufen oder sind nicht PQ-konform (Post-Quanten).

Sicherheitsexperten sind aufgrund der überwältigenden Anzahl nicht verwalteter Warnungen und Compliance-Anforderungen mit erheblichen Risiken konfrontiert. Ohne Automatisierung und optimierte Arbeitsabläufe können hochkritische Probleme leicht übersehen werden. Die Automatisierung von Compliance-Bewertungen und die Integration der Ergebnisse in das Vorfallmanagement sind entscheidend für die Wahrung von Sicherheit und Effizienz.

„Die DNS-Sicherheit bleibt oft unter dem Radar, ist jedoch entscheidend für Sicherheit und reibungslose Abläufe in Unternehmen“, so Sean Lyons, SVP und General Manager, Infrastructure Security Solutions & Services bei Akamai. „Für viele Unternehmen besteht die Herausforderung nicht darin, das DNS einzurichten – es ist das Wissen darüber, ob alle Systeme korrekt konfiguriert und gesichert sind. Diese Unternehmen benötigen eine einfache Möglichkeit, um die Vorgänge in ihrer DNS-Umgebung zu erkennen und auf sie zu reagieren. Das ist die Herausforderung, die wir mit DNS Posture Management lösen. Sicherheitsexperten erhalten eine klare, einheitliche Ansicht, die sie dabei unterstützt, wichtige Probleme frühzeitig zu erkennen, die Compliance zu gewährleisten und ihre Netzwerk-Performance zu optimieren.“

Domains weisen häufig bekannte risikoreiche Schwachstellen oder Fehlkonfigurationen auf. Diese Schwachstellen könnten sich auf die DNS-Verfügbarkeit und -Auflösungszuverlässigkeit auswirken und gleichzeitig das Risiko ernsthafter Bedrohungen erhöhen, z.B. nicht autorisierte SSL-/TLS-Zertifikatausstellung, DNS-Spoofing und Cache Poisoning. Dies könnte Cyberkriminelle dazu verleiten, das DNS eines Unternehmens zu missbrauchen und gefälschte Websites zu erstellen, die die Marke des Unternehmens für Betrug, Datendiebstahl und Phishing nachahmen. Andere Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, das DNS vollständig auszuschalten und so Netzwerkausfälle bei Unternehmen und deren Kunden zu verursachen.

Diese potenziellen Angriffsvektoren werfen ein Schlaglicht auf kritische Lücken im DNS sowie bei der Zertifikatssicherheitshygiene und verdeutlichen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Compliance-Überwachung. DNS Posture Management, so Akamai, biete die hierfür wichtigen Compliance-Funktionen. Durch die Automatisierung der Einhaltung kritischer Sicherheits-Frameworks wie NIST, PCI DSS und HIPAA könnten Unternehmen ihre Compliance-Kosten erheblich senken und gleichzeitig ihre Sicherheitslage stärken.

Akamai DNS Posture Management könne digitale Zertifikate nach Domainnamen organisieren und so Sicherheitsrisiken wie abgelaufene, falsch konfigurierte oder gefälschte Zertifikate identifizieren und verhindern. Außerdem werde ein HTTP-Status für die Domains ausgegeben, die diese Zertifikate verwenden. Darüber hinaus gebe es eine Übersicht über Zonen, Domains, Subdomains und Datensätze über alle wichtigen DNS-Anbieter hinweg, einschließlich Akamai Cloud, AWS, Microsoft Azure und Google Cloud Platform.

Akamai bietet zudem einen optionalen, rund um die Uhr verfügbaren Managed Security Service an.

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