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Datenschutz-Tools DSGVO selbst umsetzen

Autor / Redakteur: Melanie Krauß / Peter Schmitz

Insbesondere bei kleinen Unternehmen kommt es bei der Umsetzung der DSGVO zu Ressourcenengpässen. Mithilfe von Datenschutz-Management-Software können Anforderungen schrittweise geprüft, angepasst und dokumentiert werden.

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Firmen haben erkannt, dass sie die DSGVO selbst umsetzen müssen. Das Thema kann nicht eins zu eins an einen externen Dienstleister weitergegeben werden
Firmen haben erkannt, dass sie die DSGVO selbst umsetzen müssen. Das Thema kann nicht eins zu eins an einen externen Dienstleister weitergegeben werden
(Bild: gemeinfrei (Pixabay, Benedikt Geyer) / CC0 )

Das mittelständische Unternehmen ER Secure mit seinem eigens entwickelten Datenschutz-Management-Tool hat im zweiten Quartal knapp über 1500 Neukunden gewonnen. Gut zwei Monate nach Inkrafttreten der neuen Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) betreut ER Secure nach eigenen Angaben damit mehr als 2300 Unternehmen, um gemeinsam mit ihnen die geforderten Vorgaben des EU-Gesetzgebers unternehmensübergreifend zu realisieren.

„Firmen haben erkannt, dass sie die DSGVO selbst umsetzen müssen. Das Thema kann nicht eins zu eins an einen externen Dienstleister weitergegeben werden. Firmen müssen Zeit investieren, um Inhouse-Lösungen zu entwickeln“, erklärt Datenschutzexperte René Rautenberg von ER Secure.

Laut Rautenberg nutzen viele Firmen Datenschutz-Management-Tools. Mithilfe von Fragebögen, Aufgaben, Checklisten und Videoanleitungen können sie so auf ihr Unternehmen zugeschnitten schrittweise Anforderungen prüfen, anpassen und dokumentieren. Nach seinen Erfahrungen haben besonders kleine Unternehmen Ressourcenprobleme, das Thema anzugehen.

Ihnen rät er dennoch, jetzt die Hausaufgaben zu machen. „Viele Prozesse sind Fleißarbeit. Gleichzeitig sollten gerade kleine Unternehmen nicht den Fehler begehen und das Thema auf jemand abwälzen, der gerade verfügbar ist. DSGVO betrifft alle Unternehmensbereiche und sollte von jemanden angegangen werden, der komplex und vernetzt denken kann.“

Datenschutz-Management-Software befähigt kleine wie mittelgroße Unternehmen dabei, sämtliche Bereiche individuell an das neue DSGVO-Regelwerk anzupassen. Rautenberg: „Unser stabiles Wachstum zeigt, das Unternehmen das Thema Datenschutz ernst nehmen und die Herausforderungen bewältigen wollen.“ Ein externer Datenschutzbeauftragter kann gerade für kleine bis mittelständische Unternehmen eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal MaschinenMarkt.

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Über den Autor

 Melanie Krauß

Melanie Krauß

Redakteurin Management & IT und Karriere & Weiterbildung