Studie zu Ausfallsicherheit von Endgeräten EDR und DLP bereiten CISOs im Angriffsfall Probleme

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Viele Unternehmen haben Probleme, Endpunktkontrollen im Angriffsfall zuverlässig aufrechtzuerhalten und Geräte wiederherzustellen. Das zeigt eine von Absolute beauftragte Umfrage. 85 Prozent der Befragten berichten von Betriebsausfällen nach Sicherheitsvorfällen an Endgeräten.

99 Prozent der befragten CISOs sagen, dass das Endpoint-Monitoring bei einem Angriff nicht reibungslos funktioniert hätte.(Bild:  Rawpixel Ltd.)
99 Prozent der befragten CISOs sagen, dass das Endpoint-Monitoring bei einem Angriff nicht reibungslos funktioniert hätte.
(Bild: Rawpixel Ltd.)

Prävention allein verhindert keine Ausfallzeiten, behauptet Absolute Security. Basierend auf einer Umfrage unter 1.000 CISOs in den USA und Großbritannien will der Hersteller zeigen, warum Endpoint-Kontrollen zwar wie vorgesehen funktionieren, im entscheidenden Moment aber dennoch oftmals versagen. Außerdem, warum die Wiederherstellungsfähigkeit zur entscheidenden Kompetenz geworden ist.

Am häufigsten nannten die Befragten in „The State of Endpoint Resi­lience“ mit 22 Prozent Probleme mit Endpoint Detection and Response (EDRt) und mit 21 Prozent Data Loss Prevention (DLP). Die Dienste hätten zwar reagiert, aber nicht ausreichend dazu beigetragen, Ausfälle zu verhindern.

Fokus liegt stärker auf Prävention als auf Wiederherstellung

Endpunktbezogene Überwachungsservices, deren Versagen bei einem tatsächlichen Angriff am häufigsten genannt wurden.(Bild:  Absolute Security)
Endpunktbezogene Überwachungsservices, deren Versagen bei einem tatsächlichen Angriff am häufigsten genannt wurden.
(Bild: Absolute Security)

Im Durchschnitt fließen laut Umfrage 53 Prozent des Sicherheitsbudgets in die Abwehr von Angriffen und 47 Prozent in die Wiederherstellung danach. Gleichzeitig sehen viele CISOs Potenzial in automatisierter Recovery: 88 Prozent stimmen der Aussage zu, dass eine autonome Wiederherstellung die Kosten eines Sicherheitsvorfalls senken kann. Tatsächlich setzen jedoch erst 32 Prozent sogenannte selbstheilende Endpunkt-Agenten ein. Damit sind Software-Agenten auf Laptops oder anderen Unternehmensgeräten gemeint, die wichtige Programme überwachen und versuchen, diese bei Ausfällen automatisch wieder zu starten.

Auch die Auswirkungen von KI auf Endgeräte bereiten den Befragten Sorgen. Zwar sagen 89 Prozent, sie könnten die KI-Nutzung auf Geräten erkennen, überwachen und kontrollieren. Zugleich berichten aber 71 Prozent, dass im vergangenen Jahr sensible Unternehmensdaten über ein nicht genehmigtes KI-Tool nach außen gelangt seien.

Angriffe kommen über verschiedene Wege

92 Prozent der Befragten berichten von mindestens einem Sicherheitsvorfall im vergangenen Jahr. Die genannten Angriffswege verteilen sich laut Studie annähernd gleichmäßig auf E-Mail, Endgeräte, Identitäten, Cloud und Netzwerk.

Absolute argumentiert, dass deshalb neben der Prävention auch die Fähigkeit zur Wiederherstellung entscheidend sei. Unternehmen müssten planen, wie sie während eines Angriffs kommunizieren, Entscheidungen treffen und kritische Abläufe aufrechterhalten.

Meistgenannte Angriffsvektoren der vergangenen zwölf Monate.(Bild:  Absolute Security)
Meistgenannte Angriffsvektoren der vergangenen zwölf Monate.
(Bild: Absolute Security)

Methodik

Die Umfrage wurde von Censuswide im Auftrag von Absolute Security durchgeführt. Befragt wurden 1.000 CISOs und vergleichbare Führungskräfte aus Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen US-Dollar. 500 davon sitzen in den USA und 500 im Vereinigten Königreich. Die Erhebung fand vom 13. bis 23. Juli 2026 statt. Die Ergebnisse lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf den deutschen Markt übertragen.

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