Datenwiederherstellung 7 Tipps, wie Sie den richtigen Disaster Recovery Provider finden

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Unveränderlichkeit, One-Click-Failover und Netzwerk­unterstützung: Welche dieser und weiterer Funktionen muss ein Anbieter von Disaster Recovery unbedingt mitbringen? Arcserve gibt Ihnen sieben Tipps an die Hand, mit denen Sie den richtigen DRaaS-Provider finden.

Damit sie im Ernstfall nicht auf sich allein gestellt sind, sollten Unternehmen sich rechtzeitig überlegen, ob sie auf einen Dienstleister für die Datenwiederherstellung setzen wollen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Damit sie im Ernstfall nicht auf sich allein gestellt sind, sollten Unternehmen sich rechtzeitig überlegen, ob sie auf einen Dienstleister für die Datenwiederherstellung setzen wollen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Um im Falle eines Datenverlusts den Betrieb der IT-Systeme schnell wiederherstellen zu können, setzen viele Unternehmen auf einen Anbieter von Disaster Recovery as a Service (DRaaS). Dank dieses Cloud-Modells müssen Organisationen nicht selbst die nötigen Infrastruktur und Kompetenzen aufbauen, die es braucht, um Daten und Prozesse wiederherzustellen.

Unternehmen, die Disaster Recovery als Serivce in Anspruch nehmen, profitieren unter anderem von:

  • geringeren Kosten, da sie keine eigene Infrastruktur für die Disaster Recovery aufbauen und diese nicht warten müssen,
  • schneller Wiederherstellung dank automatischem Failover und Echtzeit-Replikationen,
  • Skalierbarkeit und Expertise des Anbieters und
  • aktuellen Sicherheitsstandards und moderner Technologie.

Dafür, wie CISOs unter den vielen Angeboten, den passenden DRaaS-Anbieter finden, hat Arcserve sieben Tipps.

1. Wiederherstellungspunkte und -zeiten als Messgrößen

Ein DRaaS-Anbieter sollte individuelle Anforderungen an die Wiederherstellung erfüllen können. Wichtige Messgrößen hierfür sind Arcserve zufolge das Recovery Point Objective (RPO) und das Recovery Time Objective (RTO). RPO definiert, wie viel Datenverlust ein Unternehmen im Ernstfall akzeptieren kann. Liegt das RPO zum Beispiel bei einer Stunde, bedeutet dies, dass das Backup-System so konfiguriert sein muss, dass maximal eine Stunde an Daten verloren geht. Ein RPO von null Minuten würde bedeuten, dass die Daten in Echtzeit gesichert werden. Dies ist für hochsensible und kritische Daten wichtig.

Das Wiederherstellungszeitziel (RTO) gibt an, wie schnell die IT-Systeme und Daten nach einem Vorfall wiederhergestellt werden können. RTO ist damit die maximale Dauer, die eine Firma tolerieren kann, bis der Geschäftsbetrieb fortgesetzt werden können soll. Ein RTO von wenigen Minuten wird in hochverfügbaren Systemen angestrebt.

2. Individuelle Disaster-Recovery-Leistungen

DRaaS-Anbieter sollten hinsichtlich dieser Messgrößen flexibel und ihre Dienste skalierbar sein. Meist bieten sie verschiedene Service-Level an, die je nach Stufe vorkonfigurierte Einstellungen für die Datenaufbewahrung enthalten. Laut Arcserve liegt der Standard bei drei täglichen und zwei wöchentlichen Aufbewahrungspunkten. Damit Sie die für Ihr Unternehmen passendste Lösung finden, sollten Sie die Disaster-Recovery-Anbieter nach individuellen Möglichkeiten fragen.

3. Schutz vor Data Loss und Ransomware

Über die Wiederherstellung der Daten hinaus, sollte eine DRaaS-Lösung auch die Sicherheit der Daten im Fokus haben. Wesentliche Aspekte für den Schutz vor Cyberangriffen und Systemaus­fällen sind eine sichere und redundante Cloud-Infrastruktur. Viele Lösungen bieten einen zusätzlichen Schutz vor Ransomware, indem sie Backups unveränderbar speichern. Dadurch können verschlüsselte Daten durch den Angriff nicht zerstört oder manipuliert werden.

4. Zusätzliche Gebühren für die Wiederherstellung

Arcserve gibt zu Bedenken, dass viele DRaaS-Anbieter Gebühren für die Wiederherstellung der Daten verlangen. Allerdings gebe es auch Anbieter, deren Cloud Services bereits einen bestimmten Wiederherstellungsumfang enthalten, zum Beispiel 30 Tage kostenlose Virtualisierung pro Maschine und Jahr. Der Vorteil ist, dass Unternehmen so die Möglichkeit haben, ihren Business-Continuity-Plan ausreichend testen zu können, um sicherzustellen, dass im Ernstfall alle Daten wiederhergestellt werden können, ohne dass ein zusätzliches Budget aufgerufen werden muss.

5. Administration der Disaster Recovery

Moderne DRaaS bieten Self-Service-Portale, über die IT-Administratoren die Cloud-Backup- und Recovery-Lösungen jederzeit und überall zentral verwalten können. Darüber hinaus enthalten sie Dashboards, die den Status aller Konten, Maschinen, Seed- und BMR-Laufwerke, VMs und den belegten Speicherplatz anzeigen. Einige Services bieten Admins zudem die Möglichkeit, individuelle Warnungen für die Konten einzustellen. So erhalten sie eine Benachrichtigung, wenn Uploads nicht funktionieren oder der Speicherplatz überschritten wird. Außerdem können Admins sich warnen lassen, wenn neue Maschinen oder VMs hinzugefügt oder gelöscht werden oder Laufwerke Updates benötigen. So können Unternehmen selbstständig und ohne das Eingreifen Dritter einen Failover durchführen.

6. One-Click-Failover und orchestrierte Wiederherstellung

Im Ernstfall sollte es möglichst schnell gehen, den Geschäftsbetrieb auf eine sekundäre Cloud-Infrastruktur umzuleiten. Das One-Click-Failover ist eine wichtige Funktion, da sie manuelle Eingriffe und Konfigurationen reduziert und Unternehmen so wertvolle Zeit sparen. Auch die orchestrierte Wiederherstellung zahlt auf dieses Ziel ein. So soll sichergestellt werden, dass die Wiederherstellung von IT-Systemen, Anwendungen und Daten nach einem vorab definierten Plan automatisch abläuft. Unternehmen sollten bei der Auswahl eines DRaaS-Angebots darauf achten, ob diese Funktionen beinhaltet sind.

7. Erweiterte Netzwerkunterstützung

Ebenfalls sollte ein guter DRaaS-Provider erweiterte Netzwerkfunktionen anbieten. Damit wird sichergestellt, dass der Zugriff auf die wiederhergestellten Systeme reibungslos funktioniert. Wichtige Aspekte sind hierbei die Portweiterleitung und Portsperrung, Netzwerksteuerungsoptionen, unabhängige und isolierte Wiederherstellungsnetzwerke, die statische Reservierung von öffentlichen und privaten IP-Adressen, die Verfügbarkeit dynamischer privater IP-Adressen im Ernstfall sowie flexible und benutzerdefinierte VPN-Konfigurationen.

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