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O&O DiskRecovery 12 Forensische Datenrettung für den professionellen Einsatz

| Redakteur: Peter Schmitz

Der Verlust von Daten kann stunden- und tagelange Arbeit zunichtemachen und im schlimmsten Fall auch einen geschäftlichen Schaden erzeugen. Auch eine regelmäßige Datensicherung deckt nicht jeden Zeitpunkt ab und zwischen zwei Sicherungen können wichtige Daten verloren gehen. Das neue O&O DiskRecovery 12 will diese Lücke schließen. Unternehmen können die Software nicht nur bei einfach gelöschten Daten einsetzen, sondern auch für die forensische Rettung von Daten auf Sektorenebene von einem fehlerhaften Datenträger.

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O&O DiskRecovery 12 ist in drei verschiedenen Versionen erhältlich: Professional, Admin und Tech Edition. Diese unterscheiden sich in der Funktionalität und der Lizenz zur Software-Nutzung.
O&O DiskRecovery 12 ist in drei verschiedenen Versionen erhältlich: Professional, Admin und Tech Edition. Diese unterscheiden sich in der Funktionalität und der Lizenz zur Software-Nutzung.
(Bild: O&O Software)

Die neue Version 12 von O&O DiskRecovery kann über 365 Dateitypen erkennen und wiederherstellen, u. a. Microsoft Office-2013- und Office-2016-Dokumente. Dabei prüft es die gesamte Festplatte, einzelne Partitionen, die Speicherkarte oder auch USB-Sticks auf verlorene Dateien. Bei fehlerhaften Datenträgern stellt O&O DiskRecovery so viel wie möglich von der Datei wieder her, so dass ein Dokument beispielsweise als Word-Dokument erkannt und gelesen werden kann oder ein Bild zum Teil in der Vorschau angezeigt werden kann. Ebenfalls wurde die Stabilität im Such- und Wiederherstellungsprozess optimiert.

O&O InstantDiskRecovery ist die Datenrettung für den Notfall. Selbst für den Fall, dass keine Datenrettungssoftware installiert gewesen ist, kann O&O InstantDiskRecovery von einem portablen Datenträger ausgeführt werden und somit auch dann noch Daten retten, wenn Windows nicht mehr startet. Die Bedienung ist durch einen Assistenten, der Schritt für Schritt durch die Datenrettung führt, intuitiv und einfach.

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In O&O DiskRecovery 12 lassen sich Datensicherungen einbinden, die mit O&O DiskImage erstellt wurden. Um einen Datenverlust aufgrund eines Hardware-Defektes zu vermeiden, kann mit dem gesondert erhältlichen O&O DiskImage eine forensische Sicherung erstellt werden. Bei dieser umfassenden Sicherung werden auch die - vermeintlich - freien Speicherplätze gesichert, so dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Datenrettung durchgeführt werden kann, ohne die ursprüngliche Hardware nutzen zu müssen.

Die Recovery-Software kombiniert verschiedene Technologien zur Datenrettung, die sich gegenseitig ergänzen, aber auch einzeln verwendet werden können. Die schnelle Suche findet gelöschte Dateien schnell und effektiv, wenn sie gerade gelöscht wurden. Sollte der Datenverlust schon länger zurückliegen, dann durchsucht die professionelle Tiefensuche jeden Sektor des Datenträgers nach entsprechenden Dateisignaturen und kann hieraus Dateien selbst dann noch rekonstruieren, wenn das gesamte Inhaltsverzeichnis des Datenträgers gelöscht, formatiert oder sogar überschrieben wurde.

O&O DiskRecovery 12 ist als Windows-10-kompatibel zertifiziert und kann weiterhin unter allen Windows-Versionen ab Windows Vista installiert werden. Die Admin-Edition ermöglicht die Erstellung eines Windows-Systems, das von CD oder USB gestartet werden kann. So können auch Dateien von Windows-Dateisystemen wie FAT, FAT32 und NTFS in allen Versionen ab Windows NT 4 über Windows XP bis hin zu Windows 10 und Windows Server 2016 gerettet werden.

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Was ist bei einem Datenverlust zu beachten?
  • Die Datenbereiche von Festplatte oder Speicherkarte, auf denen sich die gelöschten Daten befinden, werden als „frei“ markiert. Jeder Schreibzugriff kann die verlorenen Daten überschreiben und damit zerstören, da einmal überschriebene Daten mit einfachen Mitteln nicht wieder herstellbar sind.
  • Alle Anwendungen – wenn möglich ohne Daten zu speichern – schließen. Jedes Schreiben von Daten, insbesondere temporäre Dateien von Internet-Browsern, können schon die zu rettenden Daten für immer vernichten.
  • In Ruhe überlegen: Wie wurden die Daten gelöscht? „Normal“? Dann können sich die Daten im Papierkorb befinden und sind daraus wiederherstellbar.
  • Sind die Daten wirklich gelöscht, so sollte eine Software zur Datenrettung wie O&O DiskRecovery eingesetzt werden. Diese Software sollte auf eine andere Partition geladen und installiert werden, als die, von der die Daten gerettet werden sollen (beispielsweise "D:" statt "C:").

Versionsunterschiede und Lizenzkosten

Die Professional Edition eignet sich vor allem für Endanwender, die Daten auf ihrem eigenen System retten möchten, es handelt sich um eine rechnergebundene Lizenz. Die Admin Edition darf auf eine beliebige Anzahl an Rechnern innerhalb eines Unternehmens durch die lizenzierte Person eingesetzt werden. Die Admin Edition ist für Unternehmen, die Daten von eigenen Rechnern retten müssen und die Kosten einer mehrfachen Einzellizenzierung sparen möchten. Die Tech Edition erlaubt schließlich die Anwendung von O&O DiskRecovery auf unternehmensfremden Rechner. Der lizenzierte Techniker darf mit einer Lizenz beliebig viele Rechner bearbeiten. Die Tech Edition ist ideal für alle Unternehmen, die Datenrettung als Dienstleistung ihren Kunden anbieten. Mit der kostenlosen Testversion von O&O DiskRecovery 12 kann eine Suche nach verlorenen Dateien durchgeführt werden, um so festzustellen, ob sich Dateien auf dem Datenträger finden, die mit der kostenpflichtigen Version wiederhergestellt werden können

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O&O DiskRecovery 12 Professional Edition ist in der Vollversion für 99 Euro erhältlich, für den Einsatz auf bis zu 3 Rechnern bietet O&O die 3-Rechner-Lizenz für 149 Euro an. Die O&O DiskRecovery 12 Admin Edition kostet 399 Euro, die Tech Edition kostet 990 Euro.

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