Zuwachs für Firewall-Familie F600 von Barracuda Networks

Fünf neue Next Generation Firewalls

| Redakteur: Stephan Augsten

Dem NGF-Ansatz entsprechend erlauben die neuen Barracuda-Appliances eine granulare Anwendungskontrolle.
Dem NGF-Ansatz entsprechend erlauben die neuen Barracuda-Appliances eine granulare Anwendungskontrolle. (Bild: Barracuda Networks)

Barracuda Networks schraubt die Leistung der „Next Generation Firewall“-Serie F600 mit fünf neuen Modellen in die Höhe. Die Firewall-Appliances richten sich insbesondere an mittlere Unternehmen, die ihr Netzwerk segmentieren oder externe Standorte ans interne Netz anbinden möchten.

Die fünf neuen Next Generation Firewalls (NGFs) der F600-Serie von Barracuda Networks sollen einen höheren Datendurchsatz liefern, als die Vorgängermodelle. Die größte Firewall scannt eine Datenmenge von bis zu 5,7 Gigabit pro Sekunde (Gbps).

Der Durchsatz im Falle von IPSec-VPN beträgt bis zu 1,6 Gbps bei bis zu 400.000 gleichzeitigen Sitzungen. Bei Bedarf ist die VPN-Komponente dazu in der Lage, bis zu 35.000 neue Verbindungen pro Sekunde aufzubauen. Das integrierte Intrusion Prevention System (IPS) erreicht einen Datendurchsatz von bis zu 3,6 Gbps.

Durch die Konfigurationsoptionen ergeben sich fünf F600-Modelle.
Durch die Konfigurationsoptionen ergeben sich fünf F600-Modelle. (Bild: Barracuda Networks)

Zur Anbindung stehen acht Kupfer-Ports mit Ein-Gigabit-Ethernet (1GbE) zur Verfügung, bei den zusätzlichen Ports haben Unternehmen die Wahl zwischen vier 1GbE-Kupfer-Ports, vier 1GbE-oder zwei 10GbE-Glasfaser-Ports. Optional lassen sich die NGF-Modelle mit einer redundanten Stromversorgung bestücken, die Hot Swapping ermöglicht. Dadurch ergeben sich fünf Modellvarianten (siehe Infografik links).

Dank ihrer Konfigurationsoptionen soll sich die F600-Serie insbesondere für interne LAN-Segmentierung sowie zur Anbindung externer Standorte eignen. Die Appliances ermöglichen eine regelbasierte Traffic-Steuerung dank WAN-Optimierung und -Kompression sowie Link-Verwaltung zur Optimierung der Bandbreite.

Ein F600-Modell der Barracuda Next Generation Firewall kostet ab 8.999 Euro, eine Benutzerlimitierung sieht das Preismodell des Herstellers nicht vor. Optional können Unternehmen die NGF-Appliances auch mit einem 3G-USB-Modem, Web-Security-Software, Malware-Schutz und einer SSL-VPN- und NAC-Komponente ausstatten.

Um regelmäßig Firmware- und Signatur-Updates zu erhalten, ist ein ein Abonnement der Energize Updates für 1.599 Euro erforderlich. Für ein Instant Replacement Abonnement, das den umgehenden Ersatz ausgefallener Hardware und den kostenfreien Austausch von Hardware nach vier Jahren umfasst, werden ebenfalls 1.599 Euro pro Jahr fällig. Alle Preise verstehen sich zzgl. Mehrwertsteuer.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42362366 / Firewalls)