Fortigate Security Appliances Hardware-Beschleunigung für verbesserte Firewall- und IPS-Performance
Der Spezialist für Netzwerksicherheit Fortinet bringt zwei Security-Appliances auf den Markt, die sich insbesondere an Enterprise-Kunden richten. Besonders hinsichtlich Firewalling und Intrusion Prevention sollen die Geräte eine hohe Performance bieten, die sich nachträglich modular steigern lässt.
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Security-Appliances dürfen den Traffic in anspruchsvollen Umgebungen wie Hochgeschwindigkeits-Rechenzentren oder Netzwerk-Perimeter nicht ausbremsen. Deshalb bietet Fortinet mit den Fortigate-Modellen 3950B und 3951B zwei neue Appliances an, deren Firewall-Performance sich bis in den dreistelligen Gigabit-Bereich steigern lässt.
Hierfür werden bei Bedarf Beschleunigungsmodule mit der Bezeichnung FMC-XD2 installiert. Das Kürzel FMC steht für Fortinet Mezzanine Card, das XD2-Beschleunigungsmodul verfügt über duale 10 Gigabit-Ethernet-Schnittstellen.
Mit maximal fünf Modulen lässt sich der Durchsatz der Fortigate 3950B auf 120 Gigabit pro Sekunde (Gbps) anheben. Die Performance der 3950B-Appliance liegt nach Installation von maximal vier Modulen bei 100 Gbps. Neben dem Firewalling hat der Hersteller nach eigenen Angaben auch das integrierte Intrusion Prevention System (IPS) verbessert.
Als UTM-Hersteller hat Fortinet die beiden Appliances standesgemäß auch mit IPSec- und SSL-VPN sowie Antivirus-, Web-Filter- und Anti-Spam-Funktionen ausgestattet. FortiGate-3951B bietet zudem erweiterbaren Solid-State-Disk-Speicher (SSD).
Die Appliance-Gehäuse nehmen drei Höheneinheiten im 19-Zoll-Rack ein. Die FortiGate-3950B, FortiGate-3951B und FMC-XD2 Produkte werden noch in diesem Quartal lieferbar sein.
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