Produktauslieferung möglich Spielehersteller Hasbro nach Cyberangriff eingeschränkt

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Der US-Spielwarenherstellern Hasbro ist Ende März 2026 Opfer eines Hackerangriffs geworden, der den Betrieb wochenlang lahmlegt. Doch Hasbro selbst informiert kaum.

Screenshot der Webseite hasbro.com(Bild:  Vogel IT-Medien GmbH)
Screenshot der Webseite hasbro.com
(Bild: Vogel IT-Medien GmbH)

Nachdem der Hersteller Hasbro am 28. März ungewöhnliche Aktivitäten in seiner IT-Infra­struk­tur bemerkte, fuhr das Unternehmen Teile seiner Systeme herunter. Hasbro informierte die US-Börsen­auf­sicht „Securities and Exchange Commission“ (SEC) über den Vorfall, was für börsennotierte Unter­neh­men in solchen Fällen Pflicht ist. Demnach rechnet der Hersteller mit einer Dauer von mehr­er­en Wochen, bis der Normalbetrieb wiederhergestellt ist.

Kaum Information durch Hasbro

Das genaue Ausmaß des Cyberangriffs, ob und welche Art von Daten abgeflossen sind, ist noch nicht bekannt und werde derzeit untersucht. Hasbro habe externe Cybersicherheitsexperten hinzugezogen, um den Vorfall und dessen Auswirkungen zu untersuchen. Das Unternehmen habe Business-Continuity-Pläne umgesetzt, die dafür sorgen würden, dass die Bestellannahme, die Auslieferung von Produkten sowie die Abwicklung anderer wichtiger Geschäftsabläufe wei­ter­hin möglich seien. Zu Verzögerungen könne es dennoch kommen. Das Unternehmen rechnet damit, dass es „mehrere Wochen“ dauern wird, bis die Situation vollständig aufgeklärt ist.

Auf der Webseite von Hasbro selbst werden Besucher jedoch nicht über den Cyberangriffe informiert. Stattdessen steht dort: „Diese Website wird derzeit gewartet. Wir bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Bitte besuchen Sie uns später wieder.“

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