EUVD-2026-45270 / CVE-2026-8635 Hacker können sich Superuser-Rechte in IBM Langflow verschaffen

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Eine kritische Schwachstelle in IBM Langflow OSS ermöglicht au­then­ti­fi­zier­ten Angreifern die Ausweitung ihrer Rechte auf Superuser-Niveau. Ein Up­date auf Version 1.10.1 wird dringend empfohlen.

Als Superuser können Cyberangreifer Sicherheitsmechanismen in IBM Langflow umgehen, direkt auf die Datenbank zugreifen und Benutzerberechtigungen ändern.(Bild:  Gemini / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)
Als Superuser können Cyberangreifer Sicherheitsmechanismen in IBM Langflow umgehen, direkt auf die Datenbank zugreifen und Benutzerberechtigungen ändern.
(Bild: Gemini / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)

Cyberkriminelle, die eine Sicherheitslücken in Langflow OSS, dem quelloffenen Low-Code- / Visual-Tool zum Erstellen von Anwendungen mit LLMs und Agents von IBM, ausnutzen, könne ihre Rechte erweitern. Obwohl Angreifer für die Ausnutzung der Schwachstelle EUVD-2026-45270 / CVE-2026-8635 (EPSS-Score* 0.29) authentifiziert sein müssen, erhielt die Si­cher­heits­lü­cke einen CVSS-Score von 9.9, da die Akteure ihre Berechtigungen auf die eines Super­users erweitern können. Damit können sie beliebige Systembefehle ausführen und mit den Berechtigungen des Langflow-Dienstes eine vollständige Systemkompromittierung erreichen.

Betroffen von diesem Problem sind die Versionen 1.0.0 bis 1.10.0. IBM zufolge betrifft der Fehler die Komponente „Python Interpreter“. Ein Angreifer mit gültigen Zugangsdaten könnte Sicherheitsmechanismen über die Komponente „PythonREPLComponent“ umgehen, direkt auf die Datenbank zugreifen und Benutzerberechtigungen ändern. Die Schwachstelle konnte auf eine unzureichende Isolierung sowie eine mangelhafte Validierung des vom Benutzer bereitgestellten Python-Codes vor dessen Ausführung zurückgeführt werden.

Workarounds gibt es dafür nicht, weswegen der Hersteller seinen Kunden dringend empfiehlt Langflow OSS 1.10.1 zu installieren.

* Hinweis zum EPSS-Score: Das Exploit Prediction Scoring System zeigt die Wahrscheinlichkeit in Prozent an, mit der eine Schwachstelle innerhalb der nächsten 30 Tage ausgenutzt wird. Der ent­sprechende Score kann sich im Laufe der Zeit verändern. Sofern nicht anders angegeben, beziehen wir uns auf den Stand des EPSS-Scores zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels.

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