IdM-Studie der Hochschule Osnabrück

Identity Management – lokal oder aus der Cloud?

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Erfolg von IdMaaS steht und fällt mit Bedenken

Bedenken äußerten die Befragten vor allem hinsichtlich der allgemeinen Sicherheit sowie des möglichen Verlustes der Datenkontrolle.
Bedenken äußerten die Befragten vor allem hinsichtlich der allgemeinen Sicherheit sowie des möglichen Verlustes der Datenkontrolle.
(HS Osnabrück)
Im Fokus sollte aber vor allem das Ausräumen von Bedenken stehen, wie die abschließende Untersuchung der Hemmer für eine Cloud-Lösung wie IdMaaS zeigt: Übereinstimmend nannten die befragten Unternehmen dort den befürchteten Kontrollverlust (90 Prozent) und Sicherheitsbedenken (83 Prozent) als bedeutenden Hemmschuh.

Ebenfalls häufig wurden die Sorge vor lückenhafter Regulierung / Nicht-Einhaltung der Compliance und fehlende Individualisierung (jeweils 44 Prozent) sowie eine unzulängliche Rückführbarkeit (39 Prozent) genannt. Diese letzteren Bedenken gelten allerdings prinzipiell sowohl für IdMaaS als auch für lokale IdM-Lösungen. Nur wenn es gelingt, diese Bedenken durch überzeugende Konzepte auszuräumen, kann IdMaaS ein Erfolg werden.

Fazit

Die Befragung bestätigt, dass Identity Management und Lösungen für das Identity Management ein wichtiges Thema für Unternehmen sind und dass ein großes Interesse an Cloud-Lösungen besteht. Im Gegenzug zeigt die Studie aber auch, dass die Akzeptanz für Cloud-Lösungen für das Identity-Management hauptsächlich in Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter zurzeit noch niedrig ist.

Hauptverantwortlich dafür sind die Bedenken wie der befürchtete Kontrollverlust und Sicherheitsrisiken, die bei der Auslagerung digitaler Identitäten und damit verknüpften Berechtigungen besonders schwer wiegen. Wenn IdMaaS erfolgreich werden soll, dann müssen insbesondere diese Bedenken durch überzeugende Konzepte ausgeräumt werden. Und natürlich muss diese Botschaft die potenziellen Kunden – speziell kleinere Unternehmen – auch erreichen.

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