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Anforderungen und Einschränkungen von IDS
IDS sind sehr feine und sehr sicherheitsrelevante Systeme, die einer ständigen Kontrolle unterliegen sollten und fortwährend Updates der Datenbank brauchen. Wichtig ist hierbei immer, dass die Datenbank gepflegt wird, um auf dem neuesten Abwehrstand der Angriffsmöglichkeiten zu sein.
An dieser Stelle wollen wir betonen, dass ein IDS auch durch verschiedene Hackermethoden getäuscht werden kann. Damit wäre das System schneller unbrauchbar, als man vermutet.
Ein Packetsniffer kann einige Umstände von IDS oder IRS ausnutzen, um ein System zu kompromittieren. Sind sehr viele fragmentierte Dateien an einen Host gerichtet, so müssen diese zunächst wieder zusammengesetzt werden. Ist hierbei eine falsche Performance des Rechners gewählt oder die Regeln des IDS falsch angeordnet, kann ein IDS mehr zum Problem werden als zur Hilfe.
Der Systemadministrator sollte durch seine eigene Administration und Konfiguration sicherstellen, ob nicht fälschlicherweise durch IDS oder IRS ein entsprechender Selbstalarm verursacht werden könnte. Eine Alarmfunktion kann durch verschiedene Wege ausgeführt werden, wobei eine effiziente Methode immer noch Pager, SMS oder akustische Warnung in Verbindung mit einer Konsolenmeldung darstellt.
Hier gilt natürlich der Hinweis wie bei Firewalls oder anderen Sicherheitseinrichtungen: Ein IDS kann nur so gut arbeiten, wie es konfiguriert ist und gewartet wird. Ist bereits die Konfiguration mangelhaft oder sehr schlecht, ist ein solches Sicherheitssystem nutz- und wertlos.
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