Social Engineering im Fokus von neuer Check Point Studie

Immer mehr Unternehmen werden Opfer von Social Engineering Angriffen

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Weg von der Technologieansammlung, hin zum effektiven Geschäftsprozess

Social Engineering-Techniken zielen darauf ab, die Schwachstellen der betroffenen Personen auszunutzen. Die starke Verbreitung von Web 2.0 und Mobile Computing machen es den Angreifern immer leichter, an die entsprechenden Informationen zu ihren Zielpersonen heranzukommen und bilden neue Einfallstore für die erfolgreiche Ausführung von Attacken. Mit 45% (60%) werden neue Mitarbeiter und externe Dienstleiser oder Zulieferer (44%), die möglicherweise mit den Sicherheitsregeln des Unternehmens nicht umfassend vertraut sind, von den befragten Organisationen als besonders anfällig für Social Engineering-Methoden angesehen, gefolgt von der Geschäftsführungsassistenz, der Personalabteilung und dem IT-Personal.

„Am Ende des Tages haben die Menschen einen ganz entscheidenden Anteil an der Sicherheit der Unternehmensdaten“, so Kurowski. „Sie können von Kriminellen getäuscht und zu Fehlern verleitet werden, die zu Infektionen mit Schadsoftware und unbeabsichtigtem Datenverlust führen. Obwohl die Mitarbeiter im realen Arbeitsalltag oft die erste Verteidigungslinie bilden, achten viele Organisationen nicht ausreichend drauf, dass ihre Anwender in das Thema Datensicherheit eingebunden sind. Ein guter Weg, das Sicherheitsbewusstsein unter den Benutzern zu erhöhen ist, sie an den Security-Prozessen teilnehmen zu lassen und sie zu befähigen, Security-Vorfälle selbst und sofort verhindern bzw. beseitigen zu können.“

Um das Maß an Schutz zu erreichen, das in heutigen IT-Umgebungen erforderlich ist, muss sich Security von einer Ansammlung diverser Technologien weg und hin zu einem effektiven Geschäftsprozess entwickeln. Check Point 3D Security unterstützt Unternehmen bei der Realisierung eines umfassenden Security-Konzepts, das über reine Technologie hinaus geht und vor allem auch die Mitarbeiter schult und in die erforderlichen Prozesse einbindet.

„Genauso gut, wie Menschen Fehler machen und Datenschutzverstöße im Unternehmen verursachen können, können sie auch eine positive, wichtige Rolle bei der Minimierung von Risiken spielen“, erläutert Kurowski den Check Point-Ansatz. „Mit UserCheck bieten wir hierfür eine besondere Technologie, mit deren Hilfe die Mitarbeiter bei der Nutzung von Unternehmensnetzen, Daten und Applikationen über die Richtlinien der Organisation informiert und entsprechend geschult werden – das hilft den Unternehmen dabei, die Häufigkeit von Social Engineering-Attacken und die damit verbundenen Risiken und Kosten signifikant zu reduzieren.“

Ergebnisse der Studie zum Download

Die Studie „The Risk of Social Engineering on Information Security“ wurde im Juli und August 2011 durchgeführt. Sie repräsentiert Organisationen aller Größen über verschiedene Marktsegmente hinweg, einschließlich Banken & Finanzen, Fertigungsindustrie, Wehrtechnik, Einzelhandel, Gesundheitswesen und Bildungssektor. Weitere Informationen und der vollständige Bericht stehen bei Check Point zum Download (pdf) zur Verfügung.

„Security ist nicht nur ein Thema für IT-Administratoren“, schließt Kurowski. „Sie muss im Grunde für jeden Benutzer, der mit Daten und Informationen umgeht, ein fester Bestandteil seines Handelns und Denkens sein, zumal die Industrie einer drastisch steigenden Anzahl von ausgeklügelten und sehr gezielten Attacken ausgesetzt ist. Die Einbindung der Anwender in die Sicherheitsprozesse im Unternehmen ist daher aus unserer Sicht unerlässlich und führt zu einer besseren, effektiveren Nutzung von Security-Technologie.“

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