Allianz im Kampf gegen Cyberkriminalität

Interpol kooperiert mit Trend Micro

| Redakteur: Peter Schmitz

Trend Micro will INTERPOL bei der Bekämpfung von Cybergefahren unterstützen und stellt dafür in mehreren Ländern Ausbildungsprogramme und professionelle Zertifizierungen für INTERPOL-Mitarbeiter bereit.
Trend Micro will INTERPOL bei der Bekämpfung von Cybergefahren unterstützen und stellt dafür in mehreren Ländern Ausbildungsprogramme und professionelle Zertifizierungen für INTERPOL-Mitarbeiter bereit. (Bild: INTERPOL)

Interpol und der IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro arbeiten zusammen im Kampf gegen Cyberkriminalität. 2014 wird die weltweit größte Polizeibehörde ein Kompetenzzentrum für Internetkriminalität gründen, das „Interpol Global Complex for Innovation (IGCI)“ mit Sitz in Singapur.

Cyber-Bedrohungen werden immer gezielter und raffinierter, miteinander vernetzte Gangster auf der ganzen Welt koordinieren komplexe Angriffe innerhalb weniger Minuten. Zudem zeigt sich bei Cyber-Spionage, die es gezielt auf ein Unternehmen und seine Mitarbeiter, Systeme und Daten abgesehen hat, dass herkömmliche Verteidigungsmechanismen ins Leere laufen.

Strafrechtliche Untersuchungen über Cyberkriminalität sind daher meist grundlegend anders als jene über „herkömmliche“ Kriminalität, erfordern hohes technisches Know-how und umfangreiche gerichtliche Untersuchungen. Die Strafverfolgungsbehörden müssen technisches Know-how aufbauen und die entsprechenden Werkzeuge und Infrastrukturen entwickeln, um die Sicherheit im digitalen Zeitalter zu gewährleisten.

Die weltweit größte Polizeibehörde INTERPOL wird daher 2014 ein Kompetenzzentrum für Internetkriminalität gründen, das die internationale Zusammenarbeit erleichtern soll: das „Interpol Global Complex for Innovation (IGCI)“ in Singapur.

Das Ziel des IGCI ist es, die Kompetenzen und Ressourcen der verschiedenen Beteiligten, auch aus dem privaten Sektor, zu bündeln und die internationalen Strafverfolgungsbehörden in ihrem Kampf gegen Cyberkriminalität zu unterstützen.

Wie der IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro INTERPOL bei der Bekämpfung von Cybergefahren unterstützen kann, haben Eva Chen, CEO von Trend Micro, und Ronald K. Noble, Generalsekretär von Interpol, am 21. Juni in Lyon besprochen: Trend Micro wird in mehreren Ländern Ausbildungsprogramme bereitstellen für die Mitarbeiter bei INTERPOL, bei Regierungs- und Polizeieinrichtungen sowie bei großen Unternehmen, welche die Basis-Infrastruktur anbieten. Dazu zählen e-Learning-Module ebenso wie Präsenz-Schulungen, Workshops sowie professionelle Zertifizierungen.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 40225120 / Malware)