Sonderausgabe jetzt als ePaper lesen Wie Unternehmen sicher in die Zukunft starten

Von Paula Breukel 3 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz, Cloud-Souveränität und resiliente Architekturen prägen die IT-Security von morgen. Die jährliche Sonderausgabe des Security-In­siders „Security-Visionen 2026“ zeigt, welche Strategien und Technologien jetzt entscheidend werden.

In der Sonderausgabe „Security-Visionen 2026“ zeigt Security-Insider, wie Unternehmen ihre Sicherheitsarchitektur strategisch, technologisch und kulturell zukunftssicher aufstellen.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
In der Sonderausgabe „Security-Visionen 2026“ zeigt Security-Insider, wie Unternehmen ihre Sicherheitsarchitektur strategisch, technologisch und kulturell zukunftssicher aufstellen.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Die Zukunft der IT-Sicherheit beginnt jetzt. Mit der Sonderausgabe „Security-Visionen 2026“ zeigt die Redaktion von Security-Insider, wie Unternehmen ihre Sicherheitsstrategie neu den­ken, technologische Abhängigkeiten reduzieren und gleichzeitig Innovation ermöglichen. Das ePaper widmet sich den Fragen, die 2026 über Wettbewerbsfähigkeit und digitale Sou­ver­änität entscheiden, und das von der Cloud über Zero Trust bis hin zu Künstlicher Intelligenz und Post-Quanten-Kryptografie.

Die Themen der Gastbeiträge und Best Practices in dieser Ausgabe reichen von strategischen Weichenstellungen bis hin zu praxisnahen Konzepten für resilientere IT-Architekturen. Der Tenor: Sicherheit wird vom reinen Kostenfaktor zum Enabler digitaler Wertschöpfung.

Digitale Souveränität als europäische Priorität

Ein zentrales Thema der Ausgabe ist die digitale Souveränität Europas. So zeigt der Beitrag „Ab­schied von den Ketten“ des IT-Fachjournalisten Dr. Wilhelm Greiner, wie sehr Unternehmen von außereuropäischen Technologieanbietern abhängig sind, und welche Risiken das birgt. Laut Bit­kom be­zieht die große Mehrheit der deutschen Unternehmen ihre IT-Leistungen aus dem Aus­land, insbesondere aus den USA und China.

Diese Abhängigkeiten werden zunehmend als sicherheitspolitisches Risiko wahrgenommen. Experten wie Manuel Atug,Gründer der AG KRITIS, und Prof. Dennis-Kenji Kipker, Forschungs­direktor des Cyberintelligence Institutes, betonen, dass echte Souveränität nicht mit Autarkie verwechselt werden darf. Europa müsse Wahlfreiheit und Kontrolle zurückgewinnen etwa durch offene Standards, Multi-Cloud-Strategien und gezielte Förderung europäischer Anbieter.

In „Security-Visionen 2026“ zeigen Branchenexperten, wie Unternehmen mit hybriden Modellen und Open-Source-Tech­nologien Abhängigkeiten verringern können, ohne auf Innovation oder Skalierbarkeit zu verzichten.

Architekturen der Zukunft: Sicherheit als Designprinzip

Wie sehen Sicherheitsarchitekturen aus, die künftigen Angriffen standhalten? Thomas Joos, IT-Fachjournalist, beschreibt, wie Zero Trust und Cloud-Edge-Security zum Rückgrat moderner IT werden. Klassische Perimeterstrukturen reichen nicht mehr aus. Gefragt sind adaptive Schutz­modelle, die Identität, Kontext und Netzwerkdynamik intelligent verknüpfen.

Im Zentrum steht die Idee, Sicherheit nicht nachträglich aufzubauen, sondern von Beginn an mitzudenken. Sprich: Security by Design. Damit wandelt sich Sicherheit von einer isolierten Abwehrschicht zu einem integralen Bestandteil der digitalen Transformation.

Künstliche Intelligenz verändert die Cyberabwehr

KI spielt in der aktuellen Ausgabe gleich eine doppelte Rolle: als Werkzeug für Verteidiger, aber auch als Risiko für die Integrität von Unternehmen. In den Fachbeiträgen und Interviews des Sonderausgabe wird deutlich, dass generative KI sowohl Angriffe automatisieren als auch Bedrohungserkennung beschleunigen kann. Lösungen wie Extended Detection and Response (XDR) oder KI-gestützte Security Operations Center (SOC) gewinnen dadurch an Bedeutung.

Doch der Einsatz von KI erfordert auch verantwortungsvolles Handeln. Deshalb diskutieren Forscher und Anbieter in der diesjährigen Ausgabe, wie sich Datenqualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit als neue Kriterien für vertrauenswürdige KI-Systeme etablieren lassen.

Post-Quanten-Kryptografie als Zukunftsthema

Auch das Thema Post-Quanten-Kryptografie gewinnt weiter an Bedeutung: Mit dem Fortschritt von Quantencomputern wird die Migration auf quantensichere Verfahren zu einer strate­gischen Aufgabe. Die Sonderausgabe erläutert, wie Unternehmen sich frühzeitig vorbereiten, Risiken in Bestandsarchitekturen identifizieren und geeignete Übergangsstrategien entwickeln können.

Security-Kultur und Leadership als Erfolgsfaktor

Neben Technologien beleuchtet „Security-Visionen 2026“ auch die menschliche Dimension: Eine Sicherheitsstrategie ist nur so stark wie die Kultur, die sie trägt. Führungskräfte müssen Security zur Chefsache machen und den Chief Information Security Officer (CISO) als strate­gischen Partner verstehen. Nur wenn Sicherheit in Entscheidungsprozesse eingebettet ist, kann sie als Wachstumsfaktor wirken.

Ein Blick in die Glaskugel

Zum Abschluss wagt die Redaktion den Blick in die Glaskugel: Welche Visionen entwickeln Security-Forscher heute für übermorgen? Von quantensicheren Netzwerken über autonom reagierende Abwehrsysteme bis hin zu bioinformatischen Sicherheitskonzepten – vieles, was heute nach Science-Fiction klingt, könnte 2030 Realität sein.

Aktuelle Sonderausgabe

„SECURITY-VISIONEN 2026“

SECURITY-VISIONEN 2026
ePaper „SECURITY-VISIONEN 2026“
(Bild: Security-Insider)

Digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz und resiliente IT-Architekturen prägen die Sicherheitsstrategien von morgen. In der neuen Sonderausgabe von Security-Insider erfahren Sie, wie Unternehmen 2026 Sicherheit als Enabler nutzen und sich für künftige Bedrohungen wappnen.

Die Highlights im Überblick:

  • Digitale Souveränität: Europas Weg zu mehr Unabhängigkeit
  • Zero Trust und Cloud-Edge-Security als Basis moderner IT
  • Post-Quanten-Kryptografie: Strategien für die Zukunft

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