Künstliche Intelligenz, Cloud-Souveränität und resiliente Architekturen prägen die IT-Security von morgen. Die jährliche Sonderausgabe des Security-Insiders „Security-Visionen 2026“ zeigt, welche Strategien und Technologien jetzt entscheidend werden.
In der Sonderausgabe „Security-Visionen 2026“ zeigt Security-Insider, wie Unternehmen ihre Sicherheitsarchitektur strategisch, technologisch und kulturell zukunftssicher aufstellen.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Die Zukunft der IT-Sicherheit beginnt jetzt. Mit der Sonderausgabe „Security-Visionen 2026“ zeigt die Redaktion von Security-Insider, wie Unternehmen ihre Sicherheitsstrategie neu denken, technologische Abhängigkeiten reduzieren und gleichzeitig Innovation ermöglichen. Das ePaper widmet sich den Fragen, die 2026 über Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität entscheiden, und das von der Cloud über Zero Trust bis hin zu Künstlicher Intelligenz und Post-Quanten-Kryptografie.
Die Themen der Gastbeiträge und Best Practices in dieser Ausgabe reichen von strategischen Weichenstellungen bis hin zu praxisnahen Konzepten für resilientere IT-Architekturen. Der Tenor: Sicherheit wird vom reinen Kostenfaktor zum Enabler digitaler Wertschöpfung.
Ein zentrales Thema der Ausgabe ist die digitale Souveränität Europas. So zeigt der Beitrag „Abschied von den Ketten“ des IT-Fachjournalisten Dr. Wilhelm Greiner, wie sehr Unternehmen von außereuropäischen Technologieanbietern abhängig sind, und welche Risiken das birgt. Laut Bitkom bezieht die große Mehrheit der deutschen Unternehmen ihre IT-Leistungen aus dem Ausland, insbesondere aus den USA und China.
Diese Abhängigkeiten werden zunehmend als sicherheitspolitisches Risiko wahrgenommen. Experten wie Manuel Atug,Gründer der AG KRITIS, und Prof. Dennis-Kenji Kipker, Forschungsdirektor des Cyberintelligence Institutes, betonen, dass echte Souveränität nicht mit Autarkie verwechselt werden darf. Europa müsse Wahlfreiheit und Kontrolle zurückgewinnen etwa durch offene Standards, Multi-Cloud-Strategien und gezielte Förderung europäischer Anbieter.
In „Security-Visionen 2026“ zeigen Branchenexperten, wie Unternehmen mit hybriden Modellen und Open-Source-Technologien Abhängigkeiten verringern können, ohne auf Innovation oder Skalierbarkeit zu verzichten.
Architekturen der Zukunft: Sicherheit als Designprinzip
Wie sehen Sicherheitsarchitekturen aus, die künftigen Angriffen standhalten? Thomas Joos, IT-Fachjournalist, beschreibt, wie Zero Trust und Cloud-Edge-Security zum Rückgrat moderner IT werden. Klassische Perimeterstrukturen reichen nicht mehr aus. Gefragt sind adaptive Schutzmodelle, die Identität, Kontext und Netzwerkdynamik intelligent verknüpfen.
Im Zentrum steht die Idee, Sicherheit nicht nachträglich aufzubauen, sondern von Beginn an mitzudenken. Sprich: Security by Design. Damit wandelt sich Sicherheit von einer isolierten Abwehrschicht zu einem integralen Bestandteil der digitalen Transformation.
KI spielt in der aktuellen Ausgabe gleich eine doppelte Rolle: als Werkzeug für Verteidiger, aber auch als Risiko für die Integrität von Unternehmen. In den Fachbeiträgen und Interviews des Sonderausgabe wird deutlich, dass generative KI sowohl Angriffe automatisieren als auch Bedrohungserkennung beschleunigen kann. Lösungen wie Extended Detection and Response (XDR) oder KI-gestützte Security Operations Center (SOC) gewinnen dadurch an Bedeutung.
Doch der Einsatz von KI erfordert auch verantwortungsvolles Handeln. Deshalb diskutieren Forscher und Anbieter in der diesjährigen Ausgabe, wie sich Datenqualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit als neue Kriterien für vertrauenswürdige KI-Systeme etablieren lassen.
Auch das Thema Post-Quanten-Kryptografie gewinnt weiter an Bedeutung: Mit dem Fortschritt von Quantencomputern wird die Migration auf quantensichere Verfahren zu einer strategischen Aufgabe. Die Sonderausgabe erläutert, wie Unternehmen sich frühzeitig vorbereiten, Risiken in Bestandsarchitekturen identifizieren und geeignete Übergangsstrategien entwickeln können.
Neben Technologien beleuchtet „Security-Visionen 2026“ auch die menschliche Dimension: Eine Sicherheitsstrategie ist nur so stark wie die Kultur, die sie trägt. Führungskräfte müssen Security zur Chefsache machen und den Chief Information Security Officer (CISO) als strategischen Partner verstehen. Nur wenn Sicherheit in Entscheidungsprozesse eingebettet ist, kann sie als Wachstumsfaktor wirken.
Zum Abschluss wagt die Redaktion den Blick in die Glaskugel: Welche Visionen entwickeln Security-Forscher heute für übermorgen? Von quantensicheren Netzwerken über autonom reagierende Abwehrsysteme bis hin zu bioinformatischen Sicherheitskonzepten – vieles, was heute nach Science-Fiction klingt, könnte 2030 Realität sein.
Aktuelle Sonderausgabe
„SECURITY-VISIONEN 2026“
ePaper „SECURITY-VISIONEN 2026“
(Bild: Security-Insider)
Digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz und resiliente IT-Architekturen prägen die Sicherheitsstrategien von morgen. In der neuen Sonderausgabe von Security-Insider erfahren Sie, wie Unternehmen 2026 Sicherheit als Enabler nutzen und sich für künftige Bedrohungen wappnen.
Die Highlights im Überblick:
Digitale Souveränität: Europas Weg zu mehr Unabhängigkeit
Zero Trust und Cloud-Edge-Security als Basis moderner IT
Post-Quanten-Kryptografie: Strategien für die Zukunft
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.