KaliGPT erweitert Kali Linux um KI-gestützte Unterstützung für Pentests, OSINT-Analysen und Sicherheitsprüfungen. Befehle, Skripte und Workflows lassen sich per natürlicher Sprache erzeugen und direkt in bestehende Sicherheitsprozesse integrieren. Das vereinfacht Analysen, beschleunigt Abläufe und erleichtert auch komplexe Prüfungen.
KaliGPT erweitert Kali Linux um KI-gestützte Befehls- und Skripterstellung und erleichtert so automatisierte Sicherheitsanalysen in Penetrationstests.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Kali-GPT steht im Grunde genommen für eine Sammlung von Tools, die dabei helfen die verschiedenen Tools in Kali mit natürlicher Sprache zu steuern. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Kostenlose Online-Tools erstellen die Befehle nach der Eingabe des Prompts und erklären diese. Tools, die direkt in Kali installiert werden können, nutzen die API-Verbindung zu OpenAI, um die Befehle direkt im Terminal zu erstellen. Allerdings muss hier darauf geachtet werden, dass die API-Verbindung zu OpenAI kostenpflichtig sind und einen API-Key benötigen. Dafür lassen sich die Befehle direkt im Terminal erstellen. Kommen Kali-GPTs über das Web zum Einsatz, muss man die Befehle über die Zwischenablage kopieren. Das geht aber auch recht schnell und funktioniert natürlich auch über SSH-Verbindungen. Es gibt auch kostenpflichtige Lösungen, die KI-Unterstützung für Kail bieten. In vielen Fällen reichen die kostenlosen Erweiterungen und GPTs aber aus.
KaliGPT ist in Umgebungen sinnvoll, in denen Analysen, automatisierte Prüfungen oder zielgerichtete Aktionen erforderlich sind. Das Spektrum reicht vom Arbeitsalltag von IT-Sicherheitsanalysten bis zu ethischen Penetrationstests und OSINT-Erhebungen. Der Assistent stellt Schritt-für-Schritt-Anleitungen bereit, liefert anpassbare Skripte und greift auf aktuelle Verfahren zur Schwachstellenbewertung und Informationsbeschaffung zurück. Dabei kommen Tools aus Kali zum Einsatz. Bei Red-Teaming-Aufgaben und Penetrationstests entstehen daraus auch Recon- und Exploit-Skripte.
Im Verteidigungskontext unterstützt KaliGPT bei der Auswertung von Logdateien, beim Erkennen verdächtiger Prozesse und Netzwerkverbindungen oder bei der ersten Klassifizierung potenzieller Schadsoftware. Für OSINT-Szenarien kann das auch Tool dabei helfen Informationen aus Social-Media-Profilen, Domain-Daten, Leaks oder öffentlich zugänglicher Infrastruktur zu verarbeiten.
Auch im Rahmen von Sicherheitsaudits oder Schwachstellenscans übernimmt der Assistent Aufgaben wie das Erstellen von Skripten zur Port-Erkennung, zur Prüfung veralteter Dienste oder fehlerhafter Konfigurationen. Die Anbindung an Kali-Werkzeuge wie Nmap, Wireshark, Metasploit, Shodan oder theHarvester erweitert die Automatisierung sicherheitsrelevanter Prüfprozesse. KaliGPT agiert damit als Analyst, Berater und Entwickler gleichzeitig, ist flexibel einsetzbar und vereinfacht die Verwendung von Kali
Am schnellsten und einfach ist die Verwendung von KaliGPT als kostenloses Webtool. Darüber hinaus gibt es innerhalb von ChatGPTs ebenfalls KaliGPTs-Erweiterungen, die sich direkt in der Weboberfläche von ChatGPT einbinden. Nach der Suche über "Kali" im Bereich "GPTs" von ChatGPT, werden die verschiedenen KI-Tools angezeigt. Um die besten KI-Tools zu finden, ist die Anzahl der Bewertungen ein erster Ansatz.
Die Verwendung der GPTs für Kali geht in allen Sprachen, die ChatGPT unterstützt, auch in Deutsch. Dazu gibt man einfach im Prompt ein, was man machen will. Ein Beispiel ist: "Ich möchte überprüfen, welche Computer in meinem Netzwerk aktuell laufen. Mein Subnetz ist 10.0.0.0/16". Danaach zeigt der Chatbot welche Befehle in Kali dabei helfen können und gibt die Befehle auch gleich passend aus. Je genauer die Prompts sind, desto umfangreicher sind auch die Befehle. Sinnvoll ist es auf jeden Fall die passenden IP-Adresse und Subnetze gleich mit anzugeben.
KaliGPTs können nicht nur einfache Befehle ausgeben, sondern in den meisten Fällen auch komplexere Bash- oder auch Python-Skripte erstellen. Wenn das sinnvoll ist, schlägt das KaliGPT auch entsprechend vor. Vorteil bei der Verwendung von KaliGPTs besteht auch darin, dass bei der Erstellung von Skripten auf die in Kali enthaltenen Standard-Bibliotheken gesetzt wird. Sinnvoll sind die Skripte zum Beispiel auch, wenn mehrere Tools miteinander kombiniert werden sollen.
Ein weiteres Einsatzgebiet von KaliGPT besteht darin auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu erstellen. Es lassen sich daher mit dem GPT einfache Befehle erstellen, Anleitungen herausarbeiten, Skripte schreiben und Schritt-für-Schritt-Anleitungen entwickelt. Das alles lässt sich miteinander kombinieren. Die Ergebnisse, die KaliGPT danach liefert lassen sich außerdem auch noch mit dem GPT auswerten und die Ergebnisse genau extrahieren. Wenn notwendig, kann das GPT danach weitere Befehle erstellen, wieder Skripte schreiben und auch diese Daten auswerten.
Stand: 08.12.2025
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