Web-Monitoring ohne faden Beigeschmack

Kontrolle bedeutet nicht gleich Überwachung

| Autor / Redakteur: Doug Barney / Stephan Augsten

Monitoring sollte nicht der Generalüberwachung dienen, sondern gefährliche Verhaltensmuster im Netzwerk-Traffic aufdecken.
Monitoring sollte nicht der Generalüberwachung dienen, sondern gefährliche Verhaltensmuster im Netzwerk-Traffic aufdecken. (Bild: alphaspirit - Fotolia.com)

Die IT fühlt sich nicht immer wohl bei Aufgaben, die den Anschein einer Überwachung erwecken. Die Kontrolle von Web-Aktivitäten muss aber nicht allzu indiskret sein. Schon mit den passenden Richtlinien und Schulungsmaßnahmen können Benutzer über den korrekten Umgang mit dem Internet aufgeklärt werden.

Wenn sensible Unternehmensdaten abfließen, Straftaten verübt werden, unangemessenes Verhalten toleriert wird oder die Bandbreite durch unnütze Downloads oder private Musik- und Video-Streams zu sehr beansprucht wird, müssen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Eine Vielzahl dieser Probleme lässt sich mithilfe von Web-Monitoring lösen.

Eines der größten Probleme, das mithilfe von Web-Monitoring gelöst werden kann, ist der Abfluss von Daten. Einerseits werden unternehmenswichtige Daten durch Hacker gefährdet, andererseits werden sensible Daten häufig von Mitarbeitern versendet – das kann aus Versehen oder auch mit Absicht geschehen. Häufig erfolgt der Datenabfluss also per E-Mail, darunter auch Webmail.

Schlimme Folgen kann auch das Fehlverhalten von Mitarbeitern haben. In ihrer Freizeit können Erwachsene sehen, was sie wollen, solange es nicht strafbar ist. Am Arbeitsplatz aber haben diese Inhalte nichts zu suchen. Schlimmer ist jedoch, dass diese Inhalte illegal sein können und dann ein Strafverfahren nach sich ziehen. Außerdem leidet die Produktivität der Mitarbeiter unter solchen Aktivitäten.

E-Mail-Monitoring lohnt sich

Gerichte entscheiden immer häufiger, dass das Unternehmen dafür verantwortlich ist, was auf seinen Systemen passiert. Durch die Überwachung und Kontrolle von Web- und E-Mail-Inhalten sind sie abgesichert.

Überwachung ist allerdings ein sensibles Thema. Mitarbeiter lassen sich nicht gern über die Schulter schauen – und welcher Vorgesetzte möchte schon die Arbeitsmoral gefährden? Der Schutz des Unternehmens steht jedoch im Vordergrund. Mit einer gezielten E-Mail-Überwachung kann die Sicherheit des Unternehmens gewährleistet werden, ohne dass Mitarbeiter darunter leiden.

Im ersten Schritt muss eine Richtlinie erstellt werden, die gerecht und für Mitarbeiter leicht verständlich ist. Zudem muss das Grundprinzip genau dargelegt werden: Monitoring dient dem Schutz des Unternehmens und der Arbeitsplätze, nicht der Kontrolle und Beurteilung von Mitarbeitern. Eines ist sicher: E-Mail-Monitoring verhindert den Verlust von Daten. Gleichzeitig kann die Mitarbeiterproduktivität gesteigert werden, indem dafür gesorgt wird, dass wertvolle Arbeitszeit nicht länger auf Websites für Online-Glücksspiele und Online-Videos verschwendet wird.

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