Web-Monitoring ohne faden Beigeschmack

Kontrolle bedeutet nicht gleich Überwachung

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Fünf große Probleme bei der Internetnutzung

Einige der größten Internetherausforderungen in Bezug auf Sicherheit und Produktivität lassen sich mit Web-Filterung und Web-Monitoring lösen. Ob Sicherheit und Produktivität zu den größten Herausforderungen eines Unternehmens zählen, hängt von den Werten und der Kultur des Unternehmens ab.

BitTorrent und P2P-Netzwerke: Websites wie BitTorrent sind sehr verlockend. Dort können Musik und Videos kostenlos heruntergeladen werden. Doch die damit einhergehenden Risiken sind enorm. Durch das Herunterladen von Inhalten wird die Unternehmensbandbreite stark beansprucht, was den Betriebsablauf empfindlich stören kann – besonders die Leistung von VoIP- und Konferenztools leidet darunter. Gravierender ist jedoch, dass diese Websites illegal kopierte Filme, Software-Raubkopien und unangemessene Inhalte beherbergen.

Unterhaltungs-Websites: Eine Vielzahl dieser Websites ist harmlos, und Mitarbeiter können nach einer kurzen Unterhaltungspause wieder ihrer Arbeit nachgehen. Ob der Besuch dieser Websites gestattet wird, müssen Unternehmen selbst abwägen. Diese Websites sollen jedoch nicht unterschätzt werden; sie können mitunter beleidigende und unangemessene Inhalte aufweisen. Außerdem sind viele dieser Websites durch SEO-Poisoning manipuliert oder mit Malware infiziert. Das Streaming von Videos führt außerdem zu Leistungseinbußen Ihres Netzwerks.

Gaming: Spiele werden von Hackern häufig für SEO-Poisoning ausgenutzt. Nur schwer kann man sich aktuell angesagten Spielen entziehen, und viel zu häufig verbergen sich hinter herunterladbaren Spielen Trojaner oder andere Arten von Malware. Auch wenn ein Spiel als sicher gilt, wird beim Spielen wertvolle Zeit vergeudet und die Bandbreite unnötig beansprucht. Sollten Sie Spiele in Ihrem Unternehmen erlauben, sorgen Sie dafür, dass herunterladbare Spiele auf Malware gescannt werden.

Produktivitätskiller: Viele Mitarbeiter nutzen den Firmenzugang mehrere Stunden täglich für private Zwecke – ob für die Verfolgung von Sportveranstaltungen oder die Schnäppchensuche auf eBay. Unternehmen können diese Aktivitäten vollständig blockieren oder die private Internetnutzung zeitlich begrenzen. Es empfiehlt sich zum Bespiel Zeiten festzulegen, an denen das Internet privat genutzt werden kann. So können Mitarbeiter beispielsweise während der Mittagspause privat, aber sicher im Internet surfen.

Online-Einkäufe: Mitarbeiter, die immer mehr Zeit im Büro verbringen müssen, tätigen einen Großteil ihrer Einkäufe oft online. Die Frage: Wie viel Zeit wird dafür aufgebracht, und sind die erworbenen Artikel im gegebenen Unternehmensumfeld vertretbar? Während geschäftsbezogene Einkäufe über B2B-Websites kein Problem darstellen sollten, ist der private Konsum weitaus problematischer. Unternehmen können diese Aktivitäten je nach Bedarf unterbinden; entweder durch Blockieren bestimmter Websites, durch zeitliche Einschränkungen oder durch Bandbreitenbeschränkungen.

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