Gesetzeskonforme Datenkommunikation für kleine Unternehmen

Kostengünstige Lösung zum sicheren Datenaustausch

06.02.2009 | Autor / Redakteur: Ulrike Peter / Peter Schmitz

FileBox ist eine kostengünstige Alternative zu professionellen E-Mail-Verschlüsselungs-Lösungen.
FileBox ist eine kostengünstige Alternative zu professionellen E-Mail-Verschlüsselungs-Lösungen.

Um sich gegen das Mitlesen von E-Mails zu schützen, ist der Einsatz klassischer Verschlüsselungsprogramme heute die gängigste Lösung. Auf Grund der Komplexität und technischen Anforderungen verfügen kleine Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen, wie Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Treuhänder und Ärzte oft nicht über die erforderliche IT-Infrastruktur zum Einsatz professioneller E-Mail-Verschlüsselung. Aber es gibt einfache und günstige Alternativen.

Der größte Teil der E-Mail-Kommunikation geht unverschlüsselt über das Internet und stellt dadurch ein hohes unternehmenskritisches Risiko dar. Die meisten Unternehmen und Mitarbeiter sind sich nicht bewusst, wie viele ungebetene Mitleser ungeschützter elektronischer Nachrichtenaustausch mit sich bringen kann.

Grundsätzlich gilt, dass alle Stellen, die an der E-Mail-Übertragung beteiligt sind, uneingeschränkt auf den Inhalt zugreifen können. Somit haben einerseits die Administratoren des eigenen Unternehmens sowie die des Empfängers vollen Zugriff auf die übermittelten Informationen. Gleichzeitig kann der jeweilige Internet Service Provider die E-Mails einsehen. Wie viele zusätzliche Stellen darüber hinaus bei der Übertragung Einblick haben, variiert. Ergo: unverschlüsselter Nachrichtenverkehr gleicht dem Versand einer unkuvertierten Postkarte.

E-Mail absichern und dem Gesetz gerecht werden

Die einzige Möglichkeit, um sich gegen das Mitlesen von E-Mails zu schützen, ist die Verschlüsselung der Daten. Der Markt herkömmlicher Verschlüsselungsprogramme bietet viele professionelle Lösungen, die jedoch in der Regel komplex zu bedienen sind und eine Installation einer E-Mail-Infrastruktur beim Sender und meist auch beim Empfänger erfordern. Neben diesen Voraussetzungen bringt die Anschaffung administrativen Aufwand und hohe Kosten mit sich. Die Folge: Auch heute, in Zeiten erhöhter Gefahren, verzichten viele Unternehmen nach wie vor auf eine sichere Lösung und versenden weiterhin vertrauliche Daten unverschlüsselt per E-Mail.

Dies ist jedoch fahrlässig. Denn die wenigsten Unternehmen sind sich bewusst darüber, dass sie hier nicht nur nach eigenem Ermessen handeln dürfen, sondern der Datenschutz gesetzlich geregelt ist und sie dazu verpflichtet sind, die Privatsphäre ihrer Kunden ausreichend zu wahren. Insbesondere Anwaltskanzleien, Banken, Ärzte, Treuhänder etc. verfügen über sensible und vertrauenswürdige Kundendaten, die es zu schützen gilt.

Seite 2: Gesetzliche Bestimmungen und eine Alternative zur E-Mail-Verschlüsselung

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