Windows-Clients Kritische Sicherheitslücke in Zoom

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

Eine kritische Sicherheitslücke in Zoom betrifft mehrere Windows-Clients. Angreifer könnten unsichere Suchpfade ausnutzen, um Rechte auszuweiten. Das Update auf Version 6.3.10 oder neuer wird dringend empfohlen.

In Zoom Workplace, Rooms und Meeting findet sich eine kritische Sicherheitslücke, die auf unsicheren Suchpfaden beruht.(Logo: Zoom)
In Zoom Workplace, Rooms und Meeting findet sich eine kritische Sicherheitslücke, die auf unsicheren Suchpfaden beruht.
(Logo: Zoom)

Im Windows-Client für Zoom besteht eine Sicherheitslücke: CVE-2025-49457. Mit einem CVSS Score von 9.6 ist sie kritisch.

Unsichere Suchpfade

Im Security Advisory schreibt der Betreiber der Kommunikationsplattform, der Grund für die Schwachstelle ist ein nicht vertrauenswürdiger Suchpfad. Hierbei laden Programme Dateien aus unsicheren Verzeichnissen, was es Angreifern unter Umständen erlaubt, ihre Berechtigungen über das Netzwerk auszuweiten.

Allerdings schränkt Zoom die Betroffenheit auf bestimmte Zoom-Clients für Windows ein. Dies liegt daran, dass nicht jede Version oder Edition des Zoom-Clients den gleichen Installations- und Ladeprozess nutzt. Konkret betroffen sind diese Produkte:

  • Zoom Workplace für Windows vor Version 6.3.10
  • Zoom Workplace VDI für Windows vor Version 6.3.10 (außer 6.1.16 und 6.2.12)
  • Zoom Rooms für Windows vor Version 6.3.10
  • Zoom Rooms Controller für Windows vor Version 6.3.10
  • Zoom Meeting Software Development Kit (SDK) für Windows vor Version 6.3.10

Über das Zoom Download Center können Nutzer die jeweils aktuellste Version herunterladen.

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