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Zusätzliche Features für Passwort-Manager LastPass: mehr Funktionen für Kostenlos-Version

| Autor / Redakteur: Moritz Jäger / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Gratis-Nutzer des Passwort-Managers LastPass können sich freuen. Sie erhalten künftig mehr Funktionen, sie können etwa die gespeicherten Zugangsdaten über alle mobile Geräte synchronisieren. Premium-Nutzer erhalten ebenfalls neue Features, darunter Sharing-Funktionen für Familien und verschlüsselten Online-Speicherplatz.

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LastPass erweitert die Funktionen der kostenlosen Version.
LastPass erweitert die Funktionen der kostenlosen Version.
(Bild: LastPass)

Den Passwortmanager LastPass kann man künftig auf beliebig vielen Geräten kostenlos nutzen. Bislang war ein Premium-Account notwendig, um mehr als ein mobiles Gerät mit den auf LastPass hinterlegten Kennwörter zu synchronisieren.

Laut dem eigenen Blog reagiert das Unternehmen damit auf die veränderten Nutzergewohnheiten. Bei der Gründung von LastPass in 2008 sei noch nicht absehbar gewesen, wie sehr mobile Geräte die Gewohnheiten von der Nutzer veränderten. Inzwischen gäbe es kein Online- oder Offline-Leben mehr, so LastPass-Gründer Joe Siegrist, stattdessen würde man nahtlos zischen verschiedenen Zuständen wechseln. Mit der Änderung sei es nun für jeden einfacher, gute Passwort-Gewohnheiten zu entwickeln.

Änderungen für Premium-Nutzer

Die Mehrfachnutzung für mobile Geräte war bislang eins der großen Argumente für die Premium-Version des Passwortmanagers. Damit die bezahlte Version auch künftig interessant bleibt, wird das Premium-Angebot ausgeweitet. So lassen sich Kennwörter im Rahmen der Familienfreigabe mit bis zu fünf Nutzern teilen, zusätzlich erhalten alle Nutzer einen verschlüsselten Speicher mit bis zu einem GByte. Die Unterstützung für Token-Authentifizierung mittels YubiKey und Sesame sowie über Fingerabdruckscanner für Desktops bleibt ebenfalls Premium-Kunden vorbehalten.

LastPass ist einer der beliebtesten Cloud-basierten Kennwortmanager, beileibe aber nicht die einzige Lösung. In unserem Artikel stellen wir verschiedene Alternativen vor, darunter auch Open-Source-Lösungen, die sich lokal installieren lassen. Die neue Version ist automatisch für alle Nutzer verfügbar.

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Über den Autor

 Moritz Jäger

Moritz Jäger

IT Journalist