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Neueste Erkennungstechnik und Aktualität
Eine bessere Schutzwirkung erzielen unabhängig von bestehender Hardware einsetzbare Webfilter. Sie sind auf eine einzige Aufgabe spezialisiert und mit genauerer Erkennungstechnik ausgestattet als die URL-Filter in Firewalls. Ihre DNS-Lookup-Engines sammeln Informationen über verseuchte Seiten aus einer Vielzahl von Quellen weltweit, darunter hoch effektive Anti-Spam- und Virenschutzdienste.
Da beispielsweise die Cyberkriminellen neuen Schadcode vor dem Rollout häufig in einem Pilot-Land ausprobieren, kennen ihn die Webfilter längst, ehe die Welle anrollt. Diese Informationen werden gelistet und in der Cloud bereitgestellt. Beim Aufruf von Seiten werden die URLs mit der Liste abgeglichen.
Die Erfassung neuer Informationen und ihre Bereitstellung gehen also mit großer Genauigkeit und sehr schnell vonstatten und verschaffen den Webfiltern einen inhaltlichen und zeitlichen Vorsprung vor anderen Verfahren. Bei den Webfiltern, die anstelle von Proxys spezielle Erkennungstechnologien und voreingestellte Regeln in der DNS-Engine nutzen, entstehen keine Verzögerungen beim Aufrufen der Seiten: Die Entscheidung, ob die angesprochene Webseite besucht werden kann, wird unmittelbar in Echtzeit getroffen.
Ohne Zusatzaufwand nutzbar

Hier bieten sich Lösungen an, die als Security-as-a-Service angeboten werden. Bei Webfilter-Diensten wird der Datenverkehr des Unternehmens über die Server des Anbieters umgeleitet, auf denen die Filterung unabhängig von anwenderspezifischen Browsern und Betriebssystemen stattfindet. Der Service ist ohne Installation von Hard- oder Software im Unternehmensnetz nutzbar und, im Unterschied zu den kleineren Firewalls mit URL-Filter- beziehungsweise Web Content Security-Funktionalität, vollständig wartungsfrei und damit auf Dauer kostengünstig. Für den Start des Dienstes aktualisiert die Systemadministration lediglich die DNS-Resolver nach den Angaben des Anbieters.
Mobile Mitarbeiter einbinden
Angesichts der zunehmenden Mobilität der Mitarbeiter weisen die Filter-Dienste einen weiteren Vorteil auf. Mit einer Client-Komponente auf den Endpoints kann das Anwender-Unternehmen nicht nur die auszufilternden Inhalte granular einstellen und die unterschiedlichen Bedürfnisse und Surfgewohnheiten einzelner Nutzer berücksichtigen, sondern die unternehmensspezifischen Policies auch auf einzelne Rechner oder Nutzer herunterbrechen. PCs außerhalb des Unternehmens, beispielsweise Laptops von Vertriebsmitarbeitern oder Rechner von Angestellten im Home Office, können so in die Unternehmensrichtlinien eingebunden werden.

Über den Autor
Björn Bongardt ist Mitglied des Technical Support von Norman Data Defense Systems.
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