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Augenmerk auf Web-Schwachstellen
Sicherheitslücken finden sich zum Beispiel in Webseiten und Web-Applikationen, so eine der Botschaften des „IBM X-Force 2013 Mid-Year Trend and Risk Report“. Webmaster, Anwendungsentwickler, aber auch IT-Leitung, Einkauf und Nutzer sollten wissen, welche Risiken Web-Apps in sich tragen können.
Bei der Vielzahl an möglichen Sicherheitslücken in Web-Anwendungen ist es oftmals notwendig, die Behebung und Absicherung zu priorisieren. Dabei helfen Bewertungsmodelle für Applikationsschwachstellen, die ebenfalls vorgestellt werden. Vor der Priorisierung muss man die Schwachstellen allerdings zuerst entdecken.
Web Application Security regelmäßig testen
Selbst entwickelte, aber auch extern beschaffte Web-Anwendungen sollten deshalb vor und während der Nutzungsphase getestet werden. Dazu gehören Untersuchungen auf der Ebene des Programmcodes, manuelle Tests von Web-Applikationen sowie automatisierte Sicherheitsprüfungen.
Da viele Unternehmen nicht das erforderliche Know-how für solche Tests im Hause haben, stellt das eBook verschiedene Test-Services und Testwerkzeuge vor, die bei der Verbesserung der Web Application Security helfen können.
Web Application Firewalls einsetzen
Ebenfalls im eBook vorgestellt werden verschiedene spezialisierte Firewalls, die eine Web-Kontrolle auf Anwendungsebene ermöglichen. Klassische Firewalls könnten zum Beispiel den kompletten Zugriff von außen auf die Web-Applikationen eines Unternehmens unterbinden.
In der Regel sollen die Web-Apps allerdings für Zugriffe via Internet erreichbar sein, je nach Anwendung von Kunden, mobilen Mitarbeitern oder externen Projektpartnern. Die sogenannten Web Application Firewalls (WAF) versuchen zwischen erwünschten und unerwünschten Zugriffen zu unterscheiden und so Angreifer zu blockieren, während die legitimen Nutzer bedient werden können.
Web Application Security: Ein Dauerbrenner
Die Absicherung von Web-Apps wurde lange Zeit vernachlässigt. Es ist höchste Zeit, die Bedeutung von Web Application Security wahrzunehmen. Zum einen nimmt die webbasierte Nutzung von Applikationen weiter zu, auch durch die Verbreitung des Cloud Computing, so zum Beispiel die IDC-Studie „Cloud Computing in Deutschland 2013“.
Zum anderen zeigen Untersuchungen von HP, dass auch bei vielen mobilen Apps die gleichen Fehler gemacht werden und die gleichen Schwachstellen bestehen wie bei Web-Applikationen. Die Beschäftigung mit der Web Application Security lohnt sich also mehrfach.
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