Schachmatt für Cyberangriffe Warum WAAP das Sicherheitsspiel verändert

Ein Gastbeitrag von Elena Simon 5 min Lesedauer

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Die digitale Transformation verändert Unternehmen weltweit. Web­an­wen­dungen und APIs sind unverzichtbar, aber zugleich Ziel von Cyber­kriminel­len. Die steigende Komplexität überfordert traditionelle Firewalls. WAAP (Web Application and API Protection) bietet mit KI und mehrschichtigem Schutz eine Lösung gegen moderne Bedrohungen.

Im Schach gilt: Wer den König nicht schützt, ist schachmatt. Ebenso brauchen Unternehmen zum Schutz ihrer wichtigsten Daten und Systeme eine starke Verteidigung gegen Cyberangriffe.(Bild:  DIgilife - stock.adobe.com)
Im Schach gilt: Wer den König nicht schützt, ist schachmatt. Ebenso brauchen Unternehmen zum Schutz ihrer wichtigsten Daten und Systeme eine starke Verteidigung gegen Cyberangriffe.
(Bild: DIgilife - stock.adobe.com)

Die digitale Transformation hat Unternehmen weltweit tiefgreifend verändert. Im Zentrum dieser Entwicklung stehen Webanwendungen und APIs, die als unverzichtbare Werkzeuge für Kommunikation, Datenverarbeitung und geschäftliche Abläufe dienen. Doch diese Technologien sind nicht nur für Unternehmen von zentraler Bedeutung – sie sind auch ein bevorzugtes Ziel für Cyberkriminelle. Die zunehmende Komplexität und die Vielfalt der Angriffsvektoren überfordern traditionelle Sicherheitslösungen wie Firewalls. Genau hier setzt WAAP (Web Application and API Protection) an – eine ganzheitliche Lösung, die modernen Bedrohungen durch fortschrittliche Technologien wie KI und mehrschichtigem Schutz gegen eine Reihe von Signaturen wie die OWASP Top 10, Zero-Day-Angriffe, Level-7 DDoS- und API-spezifische Angriffe sowie bösartige Bots begegnet.

Neue Bedrohungen in einer vernetzten Welt

Cyberkriminelle entwickeln stetig neue Methoden, um Schwachstellen in IT-Systemen auszunutzen. Die Bandbreite der Angriffe reicht von Zero-Day-Attacken bis hin zu gezielten Angriffen wie SQL-Injections und API-Spoofing. APIs dienen häufig als Schnittstellen, über die verschiedene Softwareanwendungen miteinander kommunizieren können. Sie ermöglichen den Datenaustausch zwischen Front-End- und Back-End-Systemen oder die Integration externer Dienste wie Zahlungsabwickler oder Cloud-Dienste in bestehende Anwendungen. Dies macht APIs zu einer kritischen Komponente moderner IT-Architekturen und birgt daher das Risiko, kompromittiert zu werden. Hinzu kommt, dass Angriffe immer stärker automatisiert werden. Mit Botnets, die oftmals durch IoT-Geräte und 5G verstärkt werden, sowie KI-gestützten Angriffsmethoden entstehen Bedrohungen, die eine flexible und skalierbare Verteidigung erfordern.

Die Folgen solcher Angriffe sind für Unternehmen erheblich: von Umsatzeinbußen über Reputationsschäden bis hin zu rechtlichen Konsequenzen. Wie also können Unternehmen auf diese Bedrohungen reagieren?

Ein Wendepunkt in der Sicherheitslandschaft

Eine Antwort liefert WAAP – eine Lösung, die diese Anforderungen durch eine integrierte Sicherheitsplattform adressiert und sowohl klassische Schutzmechanismen als auch innovative Technologien kombiniert. WAAP bietet eine umfassende Verteidigung, die sich dynamisch an die Anforderungen moderner Bedrohungsszenarien anpasst. Mit dem L7 DDoS-Schutz für Webanwendungen werden diese mit einer fortschrittlichen Web Application Firewall (WAF) geschützt, die nicht nur unbefugten Zugriff verhindert, sondern auch den Datenverkehr in Echtzeit analysiert, um bösartige Anfragen zu identifizieren und zu blockieren. Die Lösung umfasst auch ein Bot-Management-System, das legitime Nutzer sowie gute, schlechte und bösartige Bots identifiziert, um vor automatisierten Angriffen und Betrug zu schützen. Ergänzend dazu schützt WAAP APIs vor Schwachstellen, die von Cyberkriminellen ausgenutzt werden könnten.

Der Innovationsmotor: Künstliche Intelligenz

Die Integration von KI ist ein zentraler Faktor, der WAAP von herkömmlichen Sicherheitslösungen abhebt. KI ermöglicht es, Muster und Anomalien in großen Datenströmen zu erkennen, die für Menschen oft unsichtbar bleiben. Durch maschinelles Lernen können WAAP-Systeme kontinuierlich dazulernen und sich an neue Bedrohungen anpassen. Beispielsweise erkennt KI verdächtige Aktivitäten frühzeitig und verhindert Zero-Day-Angriffe, bei denen keine vorab bekannten Signaturen verfügbar sind. Die Echtzeitanalyse durch KI erlaubt es, Angriffe schneller zu erkennen und abzuwehren, ohne die Benutzerfreundlichkeit oder Performance der Anwendungen zu beeinträchtigen.

Darüber hinaus nutzt KI historische Daten, um mögliche zukünftige Angriffsmuster vorherzusagen. Diese proaktive Herangehensweise gibt den Verantwortlichen in den Unternehmen die Möglichkeit, potenzielle Schwachstellen zu schließen, bevor sie ausgenutzt werden können. Das Zusammenspiel aus Prävention und Echtzeitschutz macht WAAP deshalb zu einer wegweisenden Sicherheitslösung.

Wie WAAP branchenübergreifend für Compliance und Vertrauen sorgt

Die Vielseitigkeit von WAAP zeigt sich außerdem in seinen branchenübergreifenden Anwendungsmöglichkeiten. Im Finanzsektor schützt es sensible Kundendaten und Echtzeitzahlungssysteme, während es gleichzeitig den hohen Anforderungen an Datenschutz und Compliance gerecht wird. Im Gesundheitswesen sorgt WAAP für die Sicherheit elektronischer Gesundheitsakten und medizinischer Systeme, während es im Einzelhandel, insbesondere im E-Commerce, sowohl Angriffe abwehrt als auch einen störungsfreien Betrieb während laufender Angriffe sicherstellt.

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Sensible Daten spielen aber natürlich in allen Branchen eine zentrale Rolle. Deshalb stellen Datenschutzrichtlinien wie die DSGVO oder die ISO 27001-Zertifizierung strenge Anforderungen an den Umgang mit ihnen. WAAP hilft Unternehmen, diese Vorgaben zu erfüllen, indem es den Datenverkehr kontinuierlich überwacht und sensible Informationen schützt. Dabei stärkt WAAP nicht nur die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern schafft auch Vertrauen bei Kunden und Partnern – ein entscheidender Faktor in einer zunehmend digitalisierten Welt.

WAAP erfolgreich implementieren

Innerhalb weniger Minuten und mit nur wenigen Klicks lässt sich WAAP in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren. Dank vorkonfigurierter Regeln und Sicherheitsrichtlinien bietet die Lösung sofortigen Schutz für Webanwendungen und APIs – komplexe technische Anpassungen sind nicht erforderlich. Die automatische Erkennung von Bedrohungen entlastet IT-Teams und ermöglicht es ihnen, sich auf strategische Aufgaben zu konzentrieren.

Die intelligente Architektur von WAAP stellt sicher, dass legitimer Datenverkehr nicht beeinträchtigt wird, während bösartige Anfragen zuverlässig blockiert werden. Die Lösung arbeitet mit einer False-Positive-Rate von nahezu Null und ermöglicht es Unternehmen, die Anwendungssicherheit zu verbessern und gleichzeitig ihre Abläufe zu beschleunigen. Für IT-Teams bedeutet dies eine einfache, schnelle und skalierbare Sicherheitslösung, die umfassenden Schutz bietet – direkt nach der Integration und ohne langwierige Implementierungsprozesse.

Mehr als nur Schutz: Ein strategischer Schritt nach vorne

WAAP ist weit mehr als eine technische Lösung – es ist ein integraler Bestandteil moderner Sicherheitsstrategien. Die Fähigkeit, Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen, zu analysieren und abzuwehren, macht WAAP zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Unternehmen, die sich in einer zunehmend digitalisierten Welt behaupten wollen. Unternehmen, die WAAP frühzeitig implementieren, sichern nicht nur ihre Daten und IT-Infrastruktur, sondern schaffen auch die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und Innovation. In einer Zeit, in der Cyberangriffe immer komplexer und gefährlicher werden, ist WAAP deshalb eine Investition in die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit jedes Unternehmens.

Über die Autorin: Elena Simon ist General Manager DACH bei Gcore, einem Anbieter von Public Cloud und Edge Computing, KI, Content Delivery (CDN), Hosting und Security-Lösungen. Neben dem Studium der Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig machte sie Tanzkarriere und trat bei der Weltmeisterschaft 2004, 2005 an. Mit Diplom und Medaille kam sie 2007 in die Tech-Branche. Nach Stationen bei einem Telecom-Anbieter und einem Spieleentwickler stieg sie 2014 bei Gcore als Business Development Manager ein und leitet dort inzwischen das DACH-Geschäft.

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