Anbieter zum Thema
Integration aus AD Rights Management Services und DLP von RSA
RSA und Microsoft haben RMS mit Data Leakage Prevention (DLP) integriert, um den RMS-Schutz und die Einhaltung von Richtlinien für gespeicherte vertrauliche Daten zu automatisieren. Mit dieser Lösung können Kunden vertrauliche Dokumente suchen und den RMS-Schutz automatisch mittels zentral verwalteter Richtlinien anwenden.
Das Risiko des unbeabsichtigen Verlustes oder Versendens von Daten wird somit auf ein Minimum reduziert. Zudem unterstützt der Schutz kritischer Daten auf Basis von Inhalt und Identität bei der Einhaltung verschiedenster rechtlicher Rahmenbedingungen. Mit der integrierten – und auf dem Sicherheitsmarkt einzigartigen – Lösung von Microsoft und RSA für DLP und Rights-Management können Nutzer:
- kritische und vertrauliche Informationen rasch finden und schützen;
- die Möglichkeiten zum Verlust sensitiver Daten stark einschränken;
- vorhandene Prozesse zur Datensicherheit verbessern und automatisieren;
- Kosten und Komplexität für die Informationssicherheit im gesamten Unternehmen reduzieren.
Einsatz in der Microsoft IT
Microsoft hat intern sehr hohe Anforderungen an den Datenschutz und ist zur Einhaltung von gesetzlichen Regelungen und diversen Industrie-Standards wie dem Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) verpflichtet. Daher ist zur Klassifizierung von Informationen und zum Schutz der Daten die Kombination aus DLP und RMS bei der Microsoft IT-Infrastruktur selbst im Einsatz.
Bei der internen Umsetzung galt es, realistische Schutzziele festzulegen, klare Richtlinien zu erstellen und das Bewusstsein der Mitarbeiter für die Informationssicherheit zu schärfen. Im initialen DLP-Projekt im Jahre 2006 waren bereits nach drei Monaten mehr als 75 Prozent der Microsoft-internen Daten mit erheblichen Geschäftsauswirkungen („High Business Impact“) untersucht und geschützt.
Angesichts der 120.000 SharePoint- und 30.000 Datei-Servern kann man sich vorstellen, welche Datenvolumina dabei zu bewältigen waren. Microsoft konnte seitdem mit der Kombination aus DLP und RMS einen sehr hohen Standard zum Schutz der kritischen und vertraulichen Informationen etablieren.
Dieser Artikel stammt aus dem Kompendium zu Data Loss Prevention & Compliance. Wenn Sie Artikel wie diesen als Print-Version im handlichen DIN-A5-Format geliefert bekommen möchten,https://www.Security-Insider.de/index.cfm?pid=4080&beforeregistrieren Sie sich einfach bei Security-Insider.de]]$. Fortan erhalten Sie die künftigen Ausgaben wie unser aktuelleshttp://www.Security-Insider.de/whitepaper/downloads/15501/Kompendium zu Managed Security Services]]$ frei Haus.
Ansgar Heinen ist Product Manager Security & Identity bei Microsoft Deutschland.
(ID:2048854)